Der Kriegstag im ÜberblickPutin ordnet Teilmobilmachung an - Russland verhaftet mehr als 1000 KriegsgegnerKreml-Chef Putin ordnet die Teilmobilisierung von Russen im wehrpflichtigen Alter an und droht dem Westen und der Ukraine mit dem Einsatz von Atomwaffen. Protestierende, die nicht zum Krieg in der Ukraine eingezogen werden wollen, werden massenweise festgenommen. Kiew sieht durch die Drohungen die Zeit reif für mehr Waffenlieferungen.21.09.2022
Von nichts kommt nichtsTeilmobilisierung könnte Rohrkrepierer werdenDie vom Kreml ausgerufene Teilmobilisierung soll 300.000 zusätzliche Soldaten für den Angriffskrieg gegen die Ukraine bereitstellen. Experten sind skeptisch, ob Russland dazu in der Lage ist, und vieles deutet darauf hin, dass die Aktion für Putin zum gefährlichen Rohrkrepierer werden könnte.21.09.2022Von Klaus Wedekind
Ökonom Südekum im Interview"Mit der Uniper-Staatsbeteiligung kehrt am Gasmarkt Ruhe ein"Deutschlands größter Gasimporteur Uniper ist in Schieflage geraten - die Bundesregierung muss eingreifen. Im Interview mit ntv.de sagt Top-Ökonom Jens Südekum, warum kein Weg an einer Verstaatlichung vorbeiführt, die Gasumlage aber dringend wieder vom Tisch muss.21.09.2022
Schutz vor Putins MobilisierungGrüne und FDP wollen russischen Deserteuren Asyl gewährenWegen der Teilmobilisierung könnten bald Hunderttausende Russen zum Kriegsdienst verdonnert werden. Denjenigen, die sich gegen die Einberufung stellen, sollte Schutz in Deutschland geboten werden, fordern Grüne und FDP.21.09.2022
"Der Crew geht es gut"Russen und Amerikaner sind an ISS angedocktDer Ukraine-Krieg verschärft die Spannungen zwischen den USA und Russland. Die Zusammenarbeit bei der Raumfahrt geben die Länder aber bislang nicht auf. Erstmals seit Beginn der Invasion schicken sie gemeinsam ein Team auf die Internationale Raumstation. Die Landung glückt.21.09.2022
Experte Gressel zur Mobilmachung"Putin pokert sehr hoch"Militärexperte Gustav Gressel äußert bei ntv.de große Zweifel an der Wirksamkeit der russischen Mobilmachung: Weder könne Russland seine Kampfkraft kurzfristig substanziell stärken, noch werde das Land langfristig deutlich mehr Soldaten mobilisieren können. Putins Atomwaffen-Drohungen seien ein "psychologisches Spiel".21.09.2022
"Millionenschwere Armee" nötigSelenskyj: Putins Soldaten "laufen einfach weg"Niemand sollte sich von Putins Atomwaffendrohungen einschüchtern lassen, mahnt der ukrainische Präsident. In der Teilmobilisierung der Streitkräfte erkennt Selenskyj die Schwächen des russischen Kriegsführung. Der Kreml habe "Jungs, die nicht kämpfen konnten" an die Front geschickt.21.09.2022
"Westen muss standhaft bleiben"Melnyk sieht Putin am Rande des UntergangsMit einer Teilmobilmachung will der russische Präsident Stärke zeigen. Für den ukrainischen Botschafter läutet Putin damit gerade sein Ende ein. Während Melnyk für Russland die Stunde Null heraufziehen sieht, verlangt er von Bundeskanzler Scholz Standhaftigkeit. 21.09.2022
Analyse der MobilmachungPutin verlängert den Krieg, aber wendet nicht das BlattWladimir Putin macht die befürchtete Teilmobilmachung wahr. Doch das Vorgehen wirft Fragen auf, sowohl für die betroffenen Russen als auch für die Armeen beider Seiten. Dass 300.000 Reservisten die russische Armee schnell und spürbar stärken, ist zu bezweifeln.21.09.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Nach russischer TeilmobilmachungChina ruft zu "Waffenstillstand durch Dialog" aufKiews Gegenoffensive macht es Russland an der Front zunehmend schwer. Mit einer Teilmobilmachung will Putin im Süden und Osten der Ukraine neue Stärke demonstrieren. China, einer der wichtigsten Handelspartner Russlands, geht behutsam auf Distanz.21.09.2022