"Mini Nukes" und "Iron Dome"Wie der Krieg die Sprache militarisiert"Heroisch", "tapfer", "unbeugsam" - in Deutschland ist die Kriegsrhetorik in aller Munde. Der Politologe Korte warnt jedoch vor verharmlosenden Begriffen und reißerischen Phrasen. In diesem Zusammenhang leistet sich kürzlich auch die Verteidigungsministerin einen Patzer.04.05.2022
Der Denglische PatientDoomsex, Tripwire, Prepping & Co.Sprechen Sie auch schon Krise? Unser Kolumnist erklärt neue (und alte) Wörter, die in Zeiten der Spannung und des Kriegs aufkommen. Die meisten stammen mal wieder aus unserer Lieblingsfremdsprache Englisch.13.04.2022Eine Kolumne von Peter Littger
Aus der Schmoll-EckeDie wahre Wahrheit über die WahrheitDie reale Welt ist böse. Deshalb haben wir den Sprachschutz vor dem Weltuntergang erfunden. Lasset uns nicht mehr Stiefvater, sondern Bonusvater sagen, nicht mehr Krieg, sondern vom K-Wort reden. Nie wieder K-Wort! 19.02.2022Eine Kolumne von Thomas Schmoll
"Bonvenon" statt "Willkommen"Warum ein Ort im Harz Esperanto sprichtAuf den Wegweisern steht "Piedira zono" und selbst die Speisekarte eines Döner-Imbisses ist in der künstlichen Sprache Esperanto verfasst. Herzberg hat in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal: Es inszeniert sich als "Esperanto-Stadt". Was steckt dahinter?09.02.2022
"'Jude' ist kein Schimpfwort"Zentralratspräsident kritisiert Duden-EintragIm Duden ist der Eintrag zum Wort "Jude" mit einem Hinweis versehen, dass es auch diskriminierend benutzt und so empfunden werden kann. Dem widerspricht der Zentralrat der Juden vehement: Es sei "weder ein Schimpfwort noch diskriminierend". Die Duden-Redaktion reagiert umgehend.07.02.2022
In Vino VerenaAlle Negativen sind Rassisten, oder doch nicht?Sprache ist im Wandel. Die Aufmerksamkeit auf rassistische Sprache zu lenken, ist ehrenhaft. Doch wir leben inzwischen in einer Gesellschaft mit einer dauerempörten Sprachpolizei. Unsere Kolumnistin über die neuesten Belehrungen.29.01.2022Eine Kolumne von Verena Maria Dittrich
US-Appetit auf erste SilbenLust auf Brat, Guac oder Parm?US-Amerikaner lieben Abkürzungen nach der ersten Silbe. Heraus kommen Vax, aber auch Guac, Parm oder Brat. Die einen empfinden das als Verhunzung, doch man kann es auch als Liebeserklärung verstehen.23.01.2022
"Ist doch ein Skandal"Von der Lippe hält nichts vom GendernIn die Debatte um politisch korrekte Sprache mischt sich nun auch Jürgen von der Lippe ein. Der Entertainer ist kein Freund des Genderns. Vor allem über "die sinnfreien Partizipien" regt sich der 73-Jährige auf.09.01.2022
Bald könnten 1500 verschwindenStudie: Ausbau von Straßen tötet SprachenForscher schlagen Alarm: Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten mehr als tausend Sprachen aussterben. Und die Hälfte aller rund 7000 Sprachen weltweit gilt als gefährdet. Unter anderem befördere der Ausbau des Straßennetzes das Verschwinden von lokalen Sprachen, heißt es in einer neuen Studie.01.01.2022
Neue Kandidaten für WörterbuchCorona dominiert auch unsere Sprache2G, Alltagsheld, Alubommel: Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache beobachtet, welche dieser Wörter sich genügend in der Gesellschaft verbreiten, um in ein Wörterbuch neu aufgenommen zu werden. Wussten Sie schon, was ein "Hockdown" ist?06.12.2021