Online-Meldeform zu Steuerbetrug"Stasi!"-Rufe sind so unbegründet wie gefährlichIn Baden-Württemberg können Bürger anonym und online Hinweise auf Steuerbetrüger geben. Bei Boulevardmedien und politischen Gegnern löst die Meldeform einen erstaunlichen Furor gegen den grünen Finanzminister Bayaz aus. Das ist in gleich mehrerer Hinsicht falsch.02.09.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Vorbild Baden-WürttembergBaerbock liebäugelt mit Meldeportal für SteuerbetrugIn Baden-Württemberg können Bürger Verdachtsfälle von Steuerbetrug nun online melden. Dessen grüner Finanzminister erntet dafür heftige Kritik. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hingegen findet, die nächste Regierung sollte ein solches Portal auf Bundesebene einführen.02.09.2021
Grüne in der SchusslinieZoff um Baden-Württemberger "Steuerpranger""Mehr Steuergerechtigkeit" oder "Denunziantentum fördern" - das neue Meldeportal für Steuersünder, das Baden-Württembergs Finanzminister an den Start bringt, sorgt für verhärtete Fronten zwischen Grünen und Schwarz-Gelb. Die Attacken könnten so kurz vor der Bundestagswahl kaum schärfer sein. 01.09.2021
Kritik an Baden-WürttembergMeldeplattform für Steuersünder geht onlineReinigungskraft schwarz bezahlt oder Autoreparatur unter der Hand abgewickelt: In Baden-Württemberg rückt das Finanzministerium Steuerbetrügern mit einem neuen Tool zu Leibe. Jeder, der bei einem anderen Steuerbetrug wittert, kann beim "Anonymen Hinweisgebersystem" mitmachen.01.09.2021
Müll in Weiß oder BlauWohin mit dem Kassenbon? Ist Ihnen schon mal der neuartige blaue Kassenbons begegnet - und haben Sie den Text auf der Rückseite durchgelesen? Das lohnt sich - für die Umwelt und die Schonung der Ressourcen dieser Erde.27.08.2021
Befragung zur Cum-Ex-AffäreFinanzbeamtin verneint Einfluss von PolitikernSie gilt als zentrale Zeugin in der "Cum Ex"-Affäre um die Hamburger Warburg Bank: Eine Finanzbeamtin wird vom Parlamentarischen Untersuchungsausschuss befragt, inwieweit es Einflussnahme von führenden SPD-Politikern gab. Die Antwort fällt deutlich aus. 06.08.2021
Cum-Ex-Urteil mit Signalwirkung"Täter kommen nicht mit der Beute davon"Die Cum-Ex-Geschäfte, mit denen Aktienhändler jahrelang dem Staat das Geld aus der Tasche gezogen haben, sind illegal, urteilt der BGH. Der Staat kann das Geld zurückfordern. Ein Jahr nach Wirecard ist das für den Experten für Finanzkriminaltität, Konrad Duffy, "die Sprache, die Täter am besten verstehen".31.07.2021
Revisionen verworfenBGH: Cum-Ex-Geschäfte sind strafbarRund um den Dividendenstichtag schoben jahrelang etliche Banker Wertpapiere hin und her und ließen sich nie gezahlte Steuern erstatten. Das war strafbares Handeln, urteilt nun der Bundesgerichtshof. Auch das Einziehen von Geldern durch die Behörden war zulässig.28.07.2021
Angriff auf Trumps LebenswerkNoch schweigt der KronzeugeNicht der Ex-Präsident, nur dessen Unternehmen und Finanzchef Weisselberg sind wegen krummer Geschäfte angeklagt. Was das für Trump selbst und seine Präsidentschaftsambitionen bedeuten könnte? Der Anfang vom Ende.05.07.2021Von Roland Peters
Ex-Präsident: "Hexenjagd"Trump-Organisation und deren Finanzchef angeklagtGegen das Unternehmen von Ex-US-Präsident Trump wird in New York Anklage erhoben - ebenso gegen dessen Finanzchef Allen Weisselberg. Ihnen wird schwerer Diebstahl und Steuerbetrug vorgeworfen. Für die Ermittler könnte Trump selbst damit in greifbare Nähe rücken. Dieser reagiert empört auf die Anklage.01.07.2021