Leiter von 21 GeheimgefängnissenBerüchtigter Folterer in Argentinien gestorbenJahrelang ist Miguel Etchecolatz ein bereitwilliger Helfer der argentinischen Militärjunta. Er leitet Geheimgefängnisse, in denen Tausende gefoltert und ermordet werden. "Wegen meines Postens oblag es mir zu töten, und ich würde es wieder tun", sagt er später. Nun ist er tot.03.07.2022
Millionen-Diebstahl auf IbizaSechs Festnahmen nach Einbruch bei RonaldoDer frühere Fußball-Star Ronaldo ist nicht vor Ort, als Einbrecher sich Zugang zu seinem Ferienhaus auf Ibiza verschaffen. Medienberichten zufolge macht die Bande Beute im Wert von mehreren Millionen Euro. Nun fasst die spanische Polizei sechs Verdächtige.30.06.2022
"An Tod und Entführung gewöhnt"Bericht zu Kolumbiens Bürgerkrieg zeigt SchreckensbildDer Bürgerkrieg in Kolumbien dauert länger als ein halbes Jahrhundert und fordert rund 220.000 Todesopfer. In ihrem 515-seitigen Bericht führt die Wahrheitskommission Menschenrechtsverletzungen an verschiedenen Gruppen auf. Es ist von Verschleppung, Missbrauch und Massengräbern die Rede. 28.06.2022
Tragödie in StierkampfarenaVier Menschen sterben bei TribüneneinsturzTausende Menschen schauen sich in einer Arena in der kolumbianischen Stadt El Espinal einen Stierkampf an, als plötzlich ein ganzer Abschnitt einer dreistöckigen Tribüne einstürzt und Dutzende Menschen unter sich begräbt. Für mehrere Zuschauer kommt jede Hilfe zu spät. In der Stadt bricht Panik aus. 27.06.2022
Vor Tod unzureichend versorgt?Gleich acht Maradona-Ärzte müssen vor GerichtDas gerichtliche Ringen um den Tod des ehemaligen Fußballstars Diego Maradona dauert bereits seit Monaten an. Dem Leibarzt und sieben weiteren Teammitgliedern wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Ein Richter bestätigt jetzt einen geplanten Prozess. Bei einem Schuldspruch drohen lange Haftstrafen.23.06.2022
Auseinandersetzungen dauern anToter bei Protesten gegen hohe Spritpreise in EcuadorSeit neun Tagen protestieren Indigene in Ecuador gegen hohe Kraftstoffpreise und über Bergbaukonzessionen, die für ihre Gebiete vergeben werden. Immer wieder schlagen die Demonstrationen in Gewalt um. Neben vielen Verletzten ist nun erneut ein Toter zu beklagen.22.06.2022
Mord im AmazonasgebietBoot von getötetem Journalisten gefundenIm Fall des getöteten Journalisten und eines Indigenen-Experten im Amazonasgebiet führt ein Verdächtiger die Ermittler zu dem Boot der beiden Opfer. Es liegt in 20 Metern Tiefe und 30 Meter vom Flussufer entfernt - nach Angaben der Polizei mit sechs Sandsäcken beschwert.20.06.2022
Gustavo Petro gewinnt Wahl knappKolumbien bekommt linken PräsidentenZum ersten Mal in der Geschichte zieht ein Linker in den Präsidentenpalast in Kolumbien ein. Viele Menschen in dem gewaltgebeutelten Land setzen ihre Hoffungen in den früheren Rebellen Gustavo Petro. Für Deutschlands Energiepläne könnte der Machtwechsel in Bogotá allerdings zum Problem werden.20.06.2022
Präsident für Kolumbien gesuchtLinker Hoffnungsträger ringt mit Tiktok-OpaKolumbien sucht einen Ausweg aus Armut, Gewalt und Drogen. Der aktuelle Präsident ist mit seiner Politik gescheitert. Stattdessen könnte ein linker Wirtschaftswissenschaftler an die Macht kommen. Oder ein 77-jähriger Baulöwe, der auf Tiktok tanzt.19.06.2022Von Roland Peters, Buenos Aires
Morde im AmazonasgebietDarstellung von Brasiliens Polizei weckt ZweifelDie Mörder eines britischen Journalisten und eines Indigenen-Experten im brasilianischen Amazonasgebiet hätten allein gehandelt, Hintermänner gebe es keine, sagt die Polizei. Indigenen-Vertreter glauben kein Wort. Auch das US-Außenministerium schaltet sich ein.18.06.2022