"Putin reagiert auf rohe Macht"Polens Außenminister redet deutscher Politik ins GewissenBundeskanzler Scholz will der Ukraine nach wie vor keine Taurus-Marschflugkörper schicken. Grund ist die Sorge, dass Deutschland in den Ukraine-Krieg hineingezogen werden könnte. Der polnische Außenminister Sikorski verliert dennoch nicht die Hoffnung auf ein Umdenken.28.04.2024
Ukraine-Taktik im WahlkampfScholz geht mit "Kurs der Besonnenheit" auf StimmenfangKanzler Scholz stellt sein Vorgehen im Ukraine-Krieg an den Anfang seines Europawahlkampfes. Zum Auftakt in Hamburg betont er sein Nein in der Taurus-Frage ein weiteres Mal, nennt den Marschflugkörper dabei sogar beim Namen. "Sie können sich darauf verlassen", betont der SPD-Politiker. 27.04.2024
Scharfe Kritik aus LondonWallace nennt Scholz "falschen Mann am falschen Ort"Es ist ein vernichtendes Urteil: Der ehemalige britische Verteidigungsminister Wallace hält Scholz für denkbar ungeeignet im Amt. "Er versteht Abschreckung nicht, er versteht Mehrdeutigkeit nicht", sagt Wallace, der Berlin zu Taurus-Lieferungen auffordert. Er äußert sich auch zu einem anderen SPD-Politiker.26.04.2024
"Eine Entscheidung Deutschlands"US-Regierung hofft auf Taurus-Kehrtwende in BerlinDie USA liefern der Ukraine erstmals ATACMS-Marschflugkörper mit hoher Reichweite. Die Biden-Regierung hofft, mit diesem Signal der festgefahrenen Taurus-Debatte in Deutschland einen Schub zu verpassen. Am Ende sei es "eine Entscheidung Deutschlands", betont ein hochrangiger US-Beamter.25.04.2024
Wadephul: Taurus-Lieferung jetzt"Das letzte Zeichen, dass der Bundeskanzler umdenken muss"Die ukrainische Front drohe unter dem russischen Druck einzubrechen, sagt CDU-Verteidigungspolitiker Wadephul bei ntv. Angesichts auch der US-amerikanischen Lieferungen an die Ukraine sei der Zeitpunkt gekommen für Olaf Scholz, umzudenken. Deutschland müsse endlich den Marschflugkörper Taurus liefern.25.04.2024
Pistorius bei MaischbergerUSA liefern zügig Waffen, Deutschland mauert bei TaurusNach der Freigabe eines 61 Milliarden Dollar umfassenden Ukraine-Hilfspakets aus den USA schließt Bundesverteidigungsminister Pistorius Lieferungen von Taurus-Marschflugkörpern aus Deutschland weiter aus. Kiew werde man weiterhin voll unterstützen, aber auch die Landesverteidigung muss wieder in den Fokus rücken.25.04.2024Von Marko Schlichting
Trotz US-HilfenScholz bekräftigt Taurus-AbsageDen Taurus-Marschflugkörper wollen die Ukrainer unbedingt von Deutschland. Doch der Kanzler bekräftigt abermals sein Nein zu einer möglichen Lieferung. Indes könnte Kiew an andere und weiterentwickelte Waffen zur Verteidigung gegen die russische Invasion gelangen.24.04.2024
"Kann den Taurus tragen"Airbus verlangt Bekenntnis zu neuen Eurofightern Aktuell sind bei der deutschen Luftwaffe Eurofighter und Tornados im Einsatz. Diskutiert wird über eine Bestellung von 50 zusätzlichen Kampfjets. Davon hänge die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ab, sagt der Chef der Airbus-Rüstungssparte - und widerspricht dem Kanzleramt in Bezug auf den Taurus. 20.04.2024
Taurus-Hoffnung besteht weiterSelenskyj beklagt ausbleibende Waffenhilfe des WestensNoch vor einigen Wochen lehnt Bundeskanzler Olaf Scholz die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine ab. Der ukrainische Präsident Selenskyj pocht dennoch weiterhin darauf. Zudem fordert er mehr Munition. In diesem Zusammenhang übt er schwere Kritik an westliche Verbündete.10.04.2024
"Katastrophe für die Ukraine"Strack-Zimmermann trägt Scholz sein Taurus-Nein nachDie FDP-Verteidigungspolitikerin Strack-Zimmermann hadert mit der Entscheidung des Bundeskanzlers, der Ukraine keine Taurus zu liefern. Die lange Debatte helfe Russland, sich auf eine neue Militärlogistik einzustellen. Scholz unterstellt sie ein Schielen auf Umfragen. 07.04.2024