Partnerschaft unter BeschussSyrien-Krieg entzweit Erdogan und Putin Nächste Wendung im seit neun Jahren tobenden Syrien-Konflikt: Türkische und syrische Soldaten beschießen und töten einander. Assads Schutzmacht Russland scheint nicht länger gewillt, im Interesse der Türkei die letzte Rebellenhochburg Idlib zu schonen - zum Leidwesen von Millionen Menschen. 04.02.2020Von Sebastian Huld
Kämpfe gegen Assad-TruppenTürkei startet Vergeltungsangriff in SyrienEskalation in der syrischen Provinz Idlib: Nachdem türkische Soldaten durch Truppen von Machthaber Assad beschossen werden, holt Ankara zum Gegenschlag aus. Es gibt Verluste auf beiden Seiten.03.02.2020
Streit um Trumps Nahost-PlanErdogan wirft arabischen Staaten Verrat vorDer Nahost-Plan von US-Präsident Trump stellt den Palästinensern zwar einen eigenen Staat in Aussicht, verspricht Jerusalem aber den Israelis. Trotzdem halten sich arabische Staaten wie Saudi-Arabien mit Kritik zurück. Eine Schande, wettert der türkische Präsident Erdogan.31.01.2020
Gegen FlüchtlingeGriechenland plant schwimmende BarriereIn Griechenlands völlig überfüllten Flüchtlingslagern herrschen dramatische Zustände. Jetzt ergreift das Verteidigungsministerium drastische Maßnahmen: Ein kilometerlanges "schwimmendes Schutzsystem" soll verhindern, dass neue Migranten übers Mittelmeer kommen.30.01.2020
"Es war sehr furchteinflößend"Erdbeben sucht Osten der Türkei heimDas Unglück kommt am Freitagabend: Ein Erdbeben in der Osttürkei fordert 22 Tote und unzählige Verletzte. Noch immer wird unter eingestürzten Häusern nach Vermissten gesucht. Turnhallen, Schulen und Gästehäusern wurden Notunterkünfte für die Opfer eingerichtet.25.01.2020
Mindestens 19 ToteSchweres Erdbeben erschüttert OsttürkeiEingestürzte Häuser und Rettungsarbeiten in kalter Winternacht: In der osttürkischen Provinz Elazig und benachbarten Regionen haben ein Erdbeben und mehrere Nachbeben schwere Schäden angerichtet. Nach zahlreichen Vermissten wird noch gesucht. 24.01.2020
"Wir zahlen jeden Monat"EU weist türkische Geldforderungen zurückImmer wieder droht der türkische Präsident Erdogan damit, den Flüchtlingsdeal von 2016 zu kündigen. Schließlich zahle die EU das versprochene Geld nicht. Doch Brüssel weist das zurück. Projekte würden regelmäßig und langfristig unterstützt. Deshalb sei noch nicht alles ausgezahlt worden, heißt es.23.01.2020
Knaus im "ntv Frühstart"Türkei braucht weitere EU-FlüchtlingshilfenIn zwei Tranchen zahlt die EU insgesamt sechs Milliarden Euro an die Türkei für die Unterbringung syrischer Flüchtlinge. Die Vereinbarung endet nun. Doch das Land werde weitere Hilfen brauchen, sagt Migrationsexperte Knaus. Das sei auch im europäischen Interesse.23.01.2020
Flüchtlingsabkommen gebrochen?Türkei bemängelt Zahlungsrückstand der EUDas Flüchtlingsabkommen verpflichtet Ankara, alle neu auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Die EU garantiert im Gegenzug Milliardenhilfen. Zum Unmut der Türkei soll die EU mit den versprochenen Geldern jedoch im Rückstand sein.23.01.2020
Mysteriöser Geldgeber aus USAErdogans Kanal-Plan wird immer verrückterDer türkische Präsident Erdogan treibt ein weiteres Prestigeprojekt voran: eine künstliche Schifffahrtsstraße zwischen Schwarzem Meer und Marmarameer. Unklar ist bislang, wer die Baukosten von rund 12 Milliarden US-Dollar zahlen soll. Da meldet sich ein spendabler US-Fonds.22.01.2020Von Diana Dittmer