Justizbeamte und SoldatenTürkei entlässt 4000 StaatsbediensteteSeit vergangenen Sommer geht die türkische Regierung hart gegen vermeintliche Putschisten vor. Nun trifft es erneut Tausende Menschen: Vor allem Justizbeamte und Soldaten werden entlassen.29.04.2017
Folge des ReferendumsErdogan will wieder der AKP beitretenBisher darf das türkische Staatsoberhaupt keiner Partei angehören. Mit dem Umbau zum Präsidialsystem ändert sich das. Deshalb will Präsident Erdogan nun wieder der von ihm mitgegründeten AKP beitreten.29.04.2017
Änderungen verlangtTürkei blockiert WikipediaWer in der Türkei etwas bei Wikipedia nachlesen will, kommt aktuell nicht weit. Die Behörden kappen den Zugang. Als Grund führen sie Terrorpropaganda an. Es ist nicht die erste Blockade dieser Art.29.04.2017
Schlummernde RisikenTürkei - Schuldenkrise made by Erdogan?Seit dem Verfassungsreferendum ist die türkische Lira auf Erholungskurs. Damit könnte allerdings auch bald wieder Schluss sein - und das hätte erhebliche Folgen.29.04.2017Von Benjamin Feingold und Daniel Saurenz
EU sucht Brückenschlag zu TürkeiBerlin will kein Ende der BeitrittsgesprächeNach dem Verfassungsreferendum in der Türkei werden die Rufe nach einem Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen lauter. Doch im politischen Berlin bleibt man skeptisch. Außenminister Gabriel schlägt stattdessen die Visafreiheit für Erdogans Kritiker vor. 28.04.2017
Nach Kollision mit Vieh-FrachterRussischer Aufklärer sinkt nahe BosporusIm Schwarzen Meer kollidiert ein russisches Marineschiff mit einem Vieh-Frachter. Die Besatzung der "Liman" kommt mit dem Schrecken davon - doch der Aufklärer ist nicht mehr zu retten. Er sinkt 40 Kilometer vom Bosporus entfernt auf den Meeresgrund.27.04.2017
"Abnormalitäten" beim ReferendumIn der Türkei haben auch Tote gewähltOb Recep Tayyip Erdogan mit seinem Referendum das Mandat für sein Präsidialsystem bekommen hat, ist umstritten. Es gibt eine lange Liste an Unregelmäßigkeiten bei der Wahl. Beobachter ergänzen sie nun um eine Skurrilität.27.04.2017
Kritik als "Propaganda" gewertetTürkin muss wegen TV-Anrufs ins GefängnisDie Stimmung in der Türkei kippt weiter: Auch eine simple Meinungsäußerung in einer Fernsehdebatte kann schon zu einer Haftstrafe führen. Dies zeigt der Fall einer Frau, die sich kritisch zum Militäreinsatz in den Kurdengebieten geäußert hat.27.04.2017
Kritik an türkischer JustizMerkel rügt "Vorverurteilung" YücelsVor dem Bundestag lässt Kanzlerin Merkel keine Zweifel daran, dass sie das Verfahren gegen den deutsch-türkischen Journalisten Yücel für unfair hält. Das Verhältnis zur Türkei sei "schwer belastet". Dennoch streckt sie Ankara die Hand aus.27.04.2017
Kein Geld für Erdogans TürkeiDeutschland hält Wirtschaftshilfen zurückDie Inhaftierung von Journalist Yücel und Massenfestnahmen von Anhängern der Gülen-Bewegung belasten das deutsch-türkische Verhältnis. Trotzdem wirbt Ankara für Normalität und bittet um finanzielle Unterstützung. Die Antwort fällt zurückhaltend aus.26.04.2017