Wandel durch klare AnsagenAuf Schröders Rat hört Scholz nichtDer SPD und auch dem Bundeskanzler wird häufig eine zu große Nähe zu Russland unterstellt. In Kiew wie auch bereits in Washington macht Scholz deutlich, dass seine Ostpolitik wohl auf Gespräche, aber nicht auf Anbiederung setzt.14.02.2022Von Hubertus Volmer
"Das wäre der Super-GAU"Top-Ökonom warnt vor Gas-LieferstoppDie wirtschaftlichen Folgen eines Angriffs von Russland auf die Ukraine wären nach Einschätzung Marcel Fratzschers drastisch. Deutschland drohe eine höhere Inflation, auch ein Lieferstopp von Gas aus Russland sei möglich, sagt der DIW-Chef. Doch noch härter würde die russische Wirtschaft getroffen. 14.02.2022
Johnson warnt Putin vor AbgrundLawrow sieht "Chance" auf EinigungDer russische Außenminister Lawrow betont bei einem im Fernsehen übertragenen Gespräch mit Präsident Putin, er sehe noch Chancen für die Gespräche mit dem Westen - und kündigt eine Antwort an die NATO an. Derweil fordert der britische Premier den Kreml eindringlich auf, einzulenken.14.02.2022
Finanzhilfe an Ukraine zugesagtScholz: Bei russischem Einmarsch wissen wir, was zu tun istBei seinem Besuch in Kiew bekräftigt Bundeskanzler Scholz die Warnung gegen Moskau und droht mit einem Sanktionen-Paket, sollte die territoriale Integrität der Ukraine verletzt werden. Deutschland stehe fest an der Seite der Ukraine. Der Regierungschef untermauert das mit der Zusage von Millionenhilfen.14.02.2022
Bei russischem AngriffG7 drohen Putin mit scharfen SanktionenWas kann der Westen tun, sollte es tatsächlich zu einem russischen Angriff auf die Ukraine kommen? Die Finanzminister der G7-Staaten machen klar: In einem solchen Fall muss Russlands Präsident Putin mit Sanktionen rechnen, die "massive und sofortige Auswirkungen auf die russische Wirtschaft" hätten.14.02.2022
Angebliches Zwei-Stufen-SzenarioLondon wirft Russland "Regime Change"-Pläne vorUnmittelbar nach einer Invasion der Ukraine solle der russische Geheimdienst FSB einen Putsch in den urbanen Zentren des Landes durchführen, sagt die britische Regierung. Demnach soll so ein blutiger und riskanter Kampf um die ukrainischen Städte vermieden werden.14.02.2022
Ischinger bedauert AbsageMSK-Chef will mit statt über Russland redenDie Themen Ukraine, Russland und NATO bilden auf der Münchener Sicherheitskonferenz Schwerpunkte. Allerdings wird Russland nicht vertreten sein. Konferenzchef Ischinger befürchtet, dass die Veranstaltung so zu einem rein transatlantischen Forum degeneriert. 14.02.2022
Viel Geld, aber keine WaffenWie Deutschland die Ukraine unterstütztSeit Wochen wünscht sich Kiew von Berlin vor allem eines: Waffen. Angesichts von Zehntausenden russischen Soldaten an der Grenze genügen der Ukraine die versprochenen Schutzhelme nicht. Die Bundesregierung verweist jedoch auf Hilfe für das Land in vielen Bereichen. Nur, wie sieht die aus?14.02.2022
Fragen zu TruppenbewegungenKiew fordert OSZE-Sitzung zu TruppenbewegungenDie Ukraine sieht Transparenzregeln gemäß den OSZE-Vereinbarungen verletzt. Konkret hat Russland nicht auf Fragen Kiews zu Militärbewegungen entlang der Grenze reagiert. Nun soll die Konferenz zu einer Sondersitzung zusammenkommen.14.02.2022
Düsterer SicherheitsreportGefühl "kollektiver Hilflosigkeit" breitet sich ausDie geopolitischen Spannungen wachsen, ebenso die Besorgnis weltweit. Wie der Report der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt, breitet sich in den G7-Staaten ein Gefühl des Kontrollverlusts und der Überforderung aus - was wiederum höchst gefährlich sein könnte.14.02.2022