Fortschritte, aber Weg noch weitSelenskyj: Verhandlungen "manchmal skandalös"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht ungeachtet der weiter erbitterten Kämpfe im Land kleine Fortschritte in den Verhandlungen mit der Regierung in Moskau. Allerdings gehen beide Seiten davon aus, dass eine Einigung in weiter Ferne liegt.23.03.2022
Sicherheitsexpertin bei Lanz"Nicht die Bombe ist die Waffe, sondern die Angst davor"Der Krieg in der Ukraine wird möglicherweise noch sehr lange dauern. Aber es ist nicht sicher, dass Russland ihn gewinnt, sagt die Sicherheitsexpertin Florence Gaub bei Markus Lanz. Dabei könnte ein langer Kampf um Mariupol Kiew in die Karten spielen. Dass Putin einen Atomkrieg anzettelt, hält die Wissenschaftlerin für unwahrscheinlich. Ihm gehe es um etwas anderes. 23.03.2022Von Marko Schlichting
Nach "Stillstand" der GesprächeErdogan will wieder über EU-Beitritt verhandelnWegen eines gescheiterten Putschs und der Verfolgung Oppositioneller kommen die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei 2020 zum Erliegen. Durch seine Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg wittert Ankara eine neue Chance - und fordert die EU zur Wiederaufnahme der Gespräche auf.23.03.2022
Aber Ziele noch nicht erreichtKreml: Einsatz verläuft "streng nach Plan"Der Angriff auf die Ukraine verläuft für Russland wohl verlustreicher als gedacht, von einem schnellen Durchmarsch kann keine Rede sein. Internationale Beobachter gehen davon aus, dass der Kreml die Lage falsch eingeschätzt hat. Die russische Regierung versucht derweil, den Einsatz als Erfolg zu verkaufen. 23.03.2022
Kiew: Hilfskonvoi festgesetztMariupol meldet Einschlag extrem starker BombenGeflohene beschreiben die größtenteils zerstörte Hafenstadt als "eiskalte Höllenlandschaft". Mehr als 200.000 Menschen sollen dort noch festsitzen – ohne Nahrung, Heizung und Strom. Gerade als Zivilisten Mariupol verlassen sollen, gibt es laut der Stadtverwaltung besonders zerstörerische Luftangriffe.23.03.2022
Kiews Bürgermeister entschlossenKlitschko: "Werden nicht auf die Knie gehen"Seit Wochen stehen russische Truppen vor der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Bürgermeister Klitschko versichert, dass die Metropole auf einen Angriff vorbereitet ist. "Die Russen werden niemals in Kiew einmarschieren", verspricht er. 22.03.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussen melden Vorstoß im Osten - Kiew rechnet mit baldigem KriegsendeWährend prorussische Separatisten im Osten der Ukraine einige Dörfer erobern, rechnet die Regierung in Kiew bereits mit einem Kriegsende in wenigen Wochen. Unterdessen schätzt die US-Regierung die Versorgungslage der russischen Armee als desolat ein. Der 27. Kriegstag im Überblick.22.03.2022
Früherer FernsehmoderatorRussland ermittelt gegen bekannten JournalistenDas Gesetz, das die Verbreitung von angeblichen Falschnachrichten mit bis zu 15 Jahren Haft ahnden kann, ist frisch verabschiedet. Nun sorgt es erstmals für Ermittlungen. Die russische Justiz klagt einen bekannten Journalisten an, weil er über den Angriff auf die Entbindungsklinik in Mariupol berichtet hat.22.03.2022
Aus der Ukraine nach RusslandKiew: "Massenhaft" Zivilisten verschlepptAus der Ukraine kommen vermehrt Berichte, es würden Menschen gegen ihren Willen nach Russland gebracht. Die Rede ist von Tausenden Zivilisten allein aus Mariupol, das von der russischen Armee belagert wird. Vorher sollen die Menschen in Lagern festgehalten werden.22.03.2022
Berichte über Logistik-ProblemePentagon: Russischen Soldaten fehlt AusrüstungDas russische Militär soll Schwierigkeiten haben, genügend Nachschub zu beschaffen. Nach dem ukrainischen Generalstab spricht auch die US-Regierung von Versorgungsengpässen in verschiedenen Bereichen. Soldaten sollen deshalb Erfrierungen erlitten haben.22.03.2022