Mehr als 160 DemonstrantenFestnahmen bei Antikriegsdemos in RusslandDie russischen Behörden untersagen Proteste gegen den Einmarsch in die Ukraine und drohen mit strafrechtlicher Verfolgung. Dennoch kam es in über 20 russischen Städten zu Antikriegsprotesten, die Opposition solidarisiert sich mit dem Nachbarland - die Sicherheitskräfte reagieren mit Festnahmen.24.02.2022
Kampf um havarierte Atom-AnlageRussische Truppen erobern ehemaliges AKW TschernobylNur etwa zehn Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt liegt Tschernobyl. Nach laut Ukraine erbitterten Kämpfen nehmen russischen Soldaten die Atom-Ruine ein. Die Sorge vor einer radioaktiven Katastrophe ist groß.24.02.2022
Lagebericht des PentagonMoskau will Regierung in Kiew "enthaupten"Während die Truppen des Kreml auf Kiew vorrücken, fürchtet der ukrainische Präsident um sein Leben. Nach Einschätzung des US-Verteidigungsministeriums zielt die russische Invasion darauf, die gewählte Regierung abzusetzen und ein Vasallen-Regime zu errichten. 24.02.2022
Politologe Varwick im Interview"Das wäre das Ende Europas"Der Westen hätte mit Russland über die Neutralität der Ukraine verhandeln müssen, sagt der Politologe Johannes Varwick. "Die Alternative dazu war, die Ukraine durch russische Besatzung zu verlieren. So ist es jetzt leider gekommen."24.02.2022
Nach Russlands AngriffWie tief kann der Dax jetzt fallen?Der russische Einmarsch in die Ukraine hat die Börsen in Aufruhr versetzt. Der Dax ging deshalb weiter in die Knie. Welche Zielmarke er jetzt ansteuern könnte und welche Folgen der deutschen Wirtschaft aus dem Konflikt drohen, diskutieren Raimund Brichta und Etienne Bell in dieser Folge von "Brichta und Bell - Wirtschaft einfach und schnell".24.02.2022
Gebiete im Süden erobertRussland nimmt Flughafen nahe Kiew einBereits wenige Stunden nach Beginn des Großangriffs rücken russische Truppen bis auf wenige Kilometer an die ukrainische Hauptstadt heran. Die ukrainische Armee verliert einen Militärflughafen nahe Kiew und ganze Gebiete im Süden des Landes. 24.02.2022
Warnung vor humanitärer KriseOSZE: "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"Die Leidtragenden des Krieges sind die Bürger in der Ukraine. Die OSZE nennt das Vorgehen Russlands "beklagenswert und schändlich". Sie rechnet mit dramatischen Folgen für die Bevölkerung vor Ort. Das UN-Flüchtlingswerk berichtet von Opfern und Menschen, "die aus ihren Häusern fliehen".24.02.2022
Politologen über Ukraine-Krieg"Es gilt, einen Weltkrieg zu verhindern"Sanktionen werden Putin nicht aufhalten, glaubt Politikwissenschaftler Thomas Jäger. Doch sein Kollege Hartwig Hummel mahnt, es müsse verhindert werden, dass Nuklearwaffen eine Rolle spielen. Andernfalls drohe die Apokalypse.24.02.2022
Erst sechsmal passiertNATO-Mitglieder aktivieren Artikel 4 Durch den russischen Einmarsch in die Ukraine fühlen sich Polen, Rumänien und die baltischen Staaten unmittelbar bedroht. Die fünf NATO-Mitglieder aktivieren deshalb Artikel 4 des Bündnis-Vertrags. Das ist in den 70 Jahren seit Gründung der Allianz erst sechsmal geschehen. 24.02.2022
NATO steht zu allen MitgliedernKanzler Scholz: "Putin wird nicht gewinnen"Es ist die zweite TV-Ansprache des Tages: Bundeskanzler Scholz warnt den russischen Präsidenten eindringlich vor einer weiteren Eskalation nach dem Einmarsch in die Ukraine. Auch den Krieg gegen das eigene Brudervolk werde Putin nicht gewinnen, sagt Scholz. Die G7 sehen den Kreml ebenfalls auf der falschen Seite der Geschichte. 24.02.2022