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Phase-3-Studie erleidet RückschlagBioNTech prüft Brustkrebs-Wirkstoff nach schweren Nebenwirkungen

26.10.2026, 12:18 Uhr
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(Foto: picture alliance / Schoening)

Der Mainzer Biotechkonzern BioNTech und sein chinesischer Partner DualityBio prüfen das weitere Vorgehen für ihren Wirkstoff Trastuzumab Pamirtecan bei einer bestimmten Form von Brustkrebs.

Eine globale Phase-3-Studie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs habe zwar das vorrangige Studienziel erreicht, teilte BioNTech am Montag mit. Das Fortschreiten der Krankheit sei jedoch nur moderat verzögert worden. Zudem sei eine höhere Rate an Lungenerkrankungen beobachtet worden als in früheren Studien mit dem Mittel, darunter auch schwere und tödliche Verläufe. Angesichts verfügbarer Behandlungsalternativen sei der potenzielle Nutzen für die Patientinnen daher begrenzt.

BionNTech-Aktien verloren an der Börse in Frankfurt bis zu 4,7 Prozent. Die beiden Unternehmen wollen die Daten nun gemeinsam auswerten und über die nächsten Schritte für dieses Anwendungsgebiet entscheiden. Trastuzumab Pamirtecan wird BioNTech zufolge derzeit auch in einer weiteren Phase-3-Studie bei Gebärmutterkrebs sowie in einer frühen Studie bei fortgeschrittenen soliden Tumoren untersucht.

Die Ergebnisse sind ein Rückschlag für das Onkologie-Programm der Mainzer, in das der Konzern stark investiert hat. BioNTech hatte sich im April 2023 die weltweiten Rechte an dem Mittel mit Ausnahme Chinas gesichert. Dafür flossen 170 Millionen Dollar im Voraus an DualityBio. Zudem wurden Meilensteinzahlungen von potenziell mehr als 1,5 Milliarden Dollar vereinbart. Im September 2025 hatten die Partner einen Erfolg mit dem Medikament in einer anderen Phase-3-Studie in China bei Brustkrebs gemeldet. Daraufhin hatte DualityBio Gespräche mit den dortigen Behörden über einen Zulassungsantrag angekündigt.

Quelle: ntv.de, rts

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