Missionen "Aspides" und "UNMISS"Bundeswehr-Einsätze im Roten Meer und Südsudan verlängert

Der Bundestag hat zwei Auslandseinsätze der Bundeswehr verlängert.
Die deutsche Marine beteiligt sich demnach weiterhin mit maximal 350 Soldatinnen und Soldaten an der EU-Mission "Aspides" im Roten Meer. Diese soll Handelsschiffe vor der aus dem Jemen agierenden und mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz schützen. Auch das Mandat für den Blauhelm-Einsatz "UNMISS" im Südsudan wurde bis zum 31. Oktober 2027 verlängert.
Das Land ist seit seiner Unabhängigkeit 2011 von Machtkämpfen und Gewalt geprägt. Seit 2025 hat sich die Lage erneut deutlich verschärft. Die Blauhelm-Mission soll den Friedensprozess unterstützen und Zivilisten schützen. Die Bundeswehr soll unverändert bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten stellen, etwa für Führungsaufgaben, und bei technischer Ausrüstung und Ausbildung truppenstellender Nationen helfen.