Mehr als die HälfteDeloitte-Umfrage: Europäische Unternehmen rechnen bis 2030 mit Gewinnschub durch KI-Roboter

Die zunehmende Verbreitung KI-gesteuerter Roboter könnte europäischen Unternehmen einen Gewinnschub bescheren.
Mehr als die Hälfte der Befragten rechne bis 2030 mit einer zweistelligen prozentualen Verbesserung des operativen Ergebnisses durch sogenannte Physische KI, ergab eine Studie der Beratungsfirma Deloitte. Aktuell sei dies bei 17 Prozent der Firmen der Fall.
In den kommenden Jahren würden voraussichtlich von 81 Prozent der Unternehmen KI-gesteuerte Roboter flächendeckend eingesetzt. Das wären fast dreimal so viele wie heute. Bislang beschränkten sich etwa zwei Drittel der Befragten darauf, die technologische Entwicklung zu beobachten und neue Systeme in Pilotprogrammen zu testen.
Wie bei anderen Projekten rund um Künstliche Intelligenz (KI) klaffen aber auch hier Anspruch und Wirklichkeit auseinander: Zwar betrachteten jeweils knapp drei Viertel der Unternehmen autonome Roboter als Wettbewerbsvorteil und wollten daher bis 2030 kräftig in diese Technologie investieren, schrieben die Autoren der Studie. Gleichzeitig bezweifelten 63 Prozent, dass derartige Systeme bis dahin eine tragende Rolle in der Produktion spielen würden.
Als größte Hürden für einen flächendeckenden Einsatz Physischer KI nannten die Befragten Cyber- und Betriebssicherheitsrisiken (38 Prozent) sowie hohe Investitions- und Umsetzungskosten (35 Prozent). Ein weiterer Faktor seien fehlende Fachkräfte (30 Prozent).