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Gemeinsame Erklärung in TaipehDeutschland, Frankreich und Großbritannien zeigen sich besorgt über Chinas Aktivitäten vor Taiwan

24.06.2026, 10:48 Uhr
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(Foto: picture alliance / Daniel Kalker)

Die inoffiziellen Vertretungen Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens in Taiwan haben sich besorgt über jüngste Aktivitäten der chinesischen Küstenwache vor der Ostküste der Insel geäußert.

Diese Aktionen bedrohten die regionale Stabilität sowie die Freiheit und Sicherheit der internationalen Schifffahrt, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der De-facto-Botschaften der sogenannten E3-Staaten in Taipeh. Man habe mit Besorgnis neuartige chinesische Aktivitäten in den Gewässern östlich von Taiwan zur Kenntnis genommen.

Da die europäischen Staaten mit Rücksicht auf China keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zu Taiwan unterhalten, nehmen dort inoffizielle Vertretungen die Aufgaben von Botschaften wahr. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als eigenes Territorium. Präsident Xi Jinping hat auch den Einsatz militärischer Gewalt für die Eingliederung Taiwans in die Volksrepublik nicht ausgeschlossen. Die USA sind traditionell der wichtigste Unterstützer und Waffenlieferant Taiwans. US-Präsident Donald Trump hatte in Taipeh zuletzt allerdings für Verunsicherung gesorgt, weil er die Militärhilfe infrage gestellt hatte.

Quelle: ntv.de, rts

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