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"Anlage wird laufend überprüft" E.ON-Chef: Könnten Atomkraftwerk Isar 2 sicher weiterbetreiben

Das Atomkraftwerk Isar 2 im bayerischen Essenbach.

Das Atomkraftwerk Isar 2 im bayerischen Essenbach.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Der Energiekonzern E.ON sieht für einen sicheren Weiterbetrieb seines Atomkraftwerks Isar 2 über das Jahresende hinaus keine technischen Hindernisse.

"Wir könnten die Anlage technisch sicher weiterbetreiben. Sie wird laufend überprüft", sagte Vorstandschef Leonhard Birnbaum in einem am Freitag veröffentlichten Interview des "Spiegel". Die periodischen Sicherheitsüberprüfungen fänden zusätzlich dazu statt. "Eine Anlage, die am 31. Dezember sicher ist, wäre es auch am Tag danach." Auf die Frage nach der Haftung entgegnete der Manager: "Die Haftung bleibt in jedem Fall bei uns. Die Verantwortung für einen technisch sicheren Weiterbetrieb kann niemand anderes als der Betreiber übernehmen. Das würden wir auch akzeptieren."

Isar 2 ist eines der drei noch in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke. Die Bundesregierung lässt in einem Stresstest prüfen, ob eine oder mehrere Anlagen aus Gründen der Versorgungssicherheit länger als bis zum Jahresende betrieben werden sollten. Ein Branchenvertreter hatte Reuters gesagt, aus zwei der drei geprüften Szenarien ergebe sich, dass ein Weiterbetrieb der AKW Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg über die Wintermonate von Vorteil wäre.

Eine Sprecherin der E.ON-Tochter PreussenElektra, die Isar 2 betreibt, sagte am Freitag, ihr würden bislang keine Ergebnisse des Stresstests vorliegen.

Quelle: ntv.de, rts

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