Wegen steigender ImporteHandelsblatt: EU-Kommission arbeitet an Auto-Allianz gegen China

Die EU arbeitet einem Bericht zufolge an einer Allianz mit Japan, Südkorea und Großbritannien, um sich gegen steigende Importe chinesischer Autos zu wehren.
Ziel der Bündnispartner sei es, sich gemeinsam gegen chinesische Überkapazitäten auf dem Automobilmarkt zu schützen, die eigenen Märkte gegenseitig offen zu halten und beim Abbau und der Verarbeitung von kritischen Rohstoffen zu kooperieren", schrieb das "Handelsblatt" am unter Verweis auf EU-Kommissionskreise.
Demnach sollen Autos aus den drei Partnerländern bei den "Buy European"-Regeln bevorzugt werden. Fahrzeuge aus den drei Ländern würden dem "Handelsblatt" zufolge in Zukunft wie Autos aus der EU behandelt werden. Zudem erwägt die EU-Kommission demnach Schutzzölle gegen steigende Autoimporte nach dem Vorbild der EU-Schutzmaßnahmen für Stahl.
Eine Kommissionssprecherin wollte den Bericht am Dienstag nicht kommentieren.
Die Lage der europäischen Automobilbranche ist mit Blick auf die Konkurrenz aus China schwierig. So wird auch in Deutschland der Handel mit China immer unausgeglichener. Mehrere deutsche Autobauer haben einen Stellenabbau angekündigt.