Kurznachrichten

"Mehr fiskalische Impulse nötig"IWF dringt auf stärkere staatliche Konjunkturstützen in China

15.10.2026, 09:38 Uhr
image
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Internationale Währungsfonds hat China angesichts einer von Deflation bedrohten Wirtschaft zu größeren staatlichen Konjunkturhilfen aufgefordert.

Die bisherige fiskalische Unterstützung sei willkommen, aber nach Einschätzung des IWF in Umfang und Reichweite recht begrenzt, sagte Krishna Srinivasan, Leiter der Asien-Pazifik-Abteilung des Fonds. "Wir glauben, dass kurzfristig deutlich mehr fiskalische Impulse nötig sind, bis die Wirtschaft wieder anzieht", sagte er.

Der IWF erwartet in seinem Weltwirtschaftsausblick, dass sich das Wachstum Chinas in diesem Jahr auf 4,5 Prozent von 5,0 Prozent im Jahr 2025 abschwächt und 2027 auf 4,0 Prozent sinkt. Srinivasan sagte, Chinas Wachstum werde vor allem von der Auslandsnachfrage getragen; die seit längerem angemahnte stärkere Ausrichtung auf den Binnenkonsum sei bislang nicht wirklich erfolgt. Zudem dauere die Immobilienkrise zu lange an.

Quelle: ntv.de, rts

Regionales