Günstiger und schnellere UmsetzungInsider: VW will chinesische Software in europäischen Modellen einsetzen

Volkswagen will einem Insider zufolge eine in China entwickelte Software statt der Rivian-Software in seinen Volumenmodellen in Europa einsetzen.
Volkswagen will einem Insider zufolge eine in China entwickelte Software statt der Rivian-Software in seinen Volumenmodellen in Europa einsetzen. Diese Lösung sei deutlich günstiger und könne zudem schneller umgesetzt werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Volkswagen-Markenchef Thomas Schäfer wolle den Vorschlag noch in diesem Jahr in den Konzernvorstand einbringen. Ein Sprecher der Marke Volkswagen Pkw lehnte eine Stellungnahme ab.
Über das Vorhaben hatte zunächst das "Manager Magazins" berichtet. Demzufolge kann der Konzern insgesamt vier bis fünf Milliarden Euro sparen, wenn er für das wichtigste Fahrzeugsegment die chinesische Technik einsetzt. Unter Berufung auf Insider hieß es, dabei gehe es um wichtige Zukunftsmodelle wie den ID.Golf, den ID.Passat oder den Skoda Enyaq. Als Schäfer den Vorschlag zum ersten Mal im Konzernvorstand vorgestellt hatte, seien die Reaktionen positiv gewesen, das Gremium habe aber kein grünes Licht für den Vorschlag gegeben.Volkswagen hat sich 2024 mit dem US-Startup Rivian auf eine Zusammenarbeit bei der Software geeinigt. Als erstes Fahrzeug soll im kommenden Jahr der Kleinwagen mit dem Arbeitsnamen ID.Every1 auf den Markt kommen.