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Friedensgespräche auf der KippeIran-Krieg: Steigende Gaspreise – Sorge um leere Speicher wächst

04.08.2026, 13:00 Uhr
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Die schwindende Hoffnung auf neue Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran treibt die Gaspreise in Europa erneut an. 

Sorge bereiten auch die nur langsam steigenden Füllstände der europäischen Gasspeicher vor dem Winter. Der europäische Gas-Future zog in der Spitze gut sieben Prozent auf 61,80 Euro je Megawattstunde an. Am Montag hatten Spekulationen über eine erneute Annäherung die Preise noch gedrückt. Widersprüchliche Signale beider Seiten dämpften allerdings den Optimismus.

Die Wiederauffüllung der Gasspeicher schreite in Europa langsamer voran als 2025, konstatierte Arne Lohmann Rasmussen, Analyst bei Global Risk Management. Die EU-Gasspeicher waren Daten von Gas Infrastructure Europe zufolge zuletzt zu 57,43 Prozent gefüllt, ein historischer Tiefstand für diese Jahreszeit. "Probleme bei Atom- und Wasserkraftwerken in Europa aufgrund niedriger Wasserstände in mehreren Flüssen könnten zudem die Nachfrage nach Gas zur Stromerzeugung erhöhen", sagte Rasmussen.

Analysten der SEB Bank warnten vor den Folgen. "Selbst als die russischen Gaslieferungen 2022 eingestellt wurden, bauten sich Lagerbestände auf." Die aktuelle Situation ähnele eher dem Jahr 2021, als die niedrigen Füllstände zu einem raschen Anstieg der Gaspreise zum Jahresende beitrugen. Dies bedeute ein höheres Risiko für hohe Heiz- und Strompreise im kommenden Winter. 

Quelle: ntv.de, rts

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