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Symbolische Bedeutung für das LandKandidat der Regierungspartei in Bangladesch wird neuer Präsident 

20.08.2026, 18:59 Uhr
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ARCHIV - 20.08.2026, Bangladesch, Dhaka: Dieses undatierte Archivfoto zeigt Mirza Fakhrul Islam Alamgir. Bangladeschs Parlament hat den früheren Generalsekretär der regierenden Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP) zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Dank der Zwei-Drittel-Mehrheit der BNP gewann der 78-jährige deutlich. Foto: -/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: dpa)

Das Staatsoberhaupt des südasiatischen Landes spielt vor allem eine zeremonielle Rolle. Trotzdem hat die Wahl nach Ansicht von Beobachtern auch eine große symbolische Bedeutung für das Land.

Bangladeschs Parlament hat den früheren Generalsekretär der regierenden Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP) zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Dank der Zwei-Drittel-Mehrheit der BNP gewann der 78-jährige Mirza Fakhrul Islam Alamgir deutlich. Das Staatsoberhaupt des südasiatischen Landes spielt vor allem eine zeremonielle Rolle jenseits der Tagespolitik. Trotzdem hat die Wahl nach Ansicht von Beobachtern auch eine große symbolische Bedeutung für das Land. Erst im Februar übernahm der langjährige BNP-Vorsitzende Tarique Rahman das Amt des Regierungschefs. Seine Partei hatte die Parlamentswahl gewonnen und die größte islamistische Partei des Landes, Bangladesh Jamaat-e-Islami, übertrumpft.

Von den gültigen Stimmen entfielen nach Angaben der staatlichen Wahlkommission 255 auf Alamgir, der vor seiner Nominierung noch Minister für Kommunalverwaltung gewesen war. 88 Abgeordnete stimmten demnach für den Oppositionskandidaten Oli Ahmed. Es seien 349 Volksvertreter anwesend gewesen.

Rücktritt des Präsidenten

Die Präsidentenwahl wurde nach dem Rücktritt von Präsident Mohammed Shahabuddin im Juli angesetzt. Shahabuddin, der ein Verbündeter der gestürzten Ministerpräsidentin Sheikh Hasina war, hatte gesundheitliche Gründe für seinen Schritt genannt. Trotz des politischen Falls Hasinas vor fast zwei Jahren blieb er im Amt.

Die zunehmend autoritär agierende Hasina war nach Massenprotesten gegen die Regierung und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften Anfang August 2024 nach Indien geflohen, das ihr seitdem Schutz gewährt. Die Hasina-Partei Awami Liga war von der Parlamentswahl ausgeschlossen worden.

Quelle: ntv.de, dpa

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