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Treffen ohne UkraineKreml: Trump will im November mit Putin über nukleare Abrüstung tagen

20.10.2026, 13:18 Uhr
epi_1086491175_DPA BF_o5f4aesyyx-v1-ax-ms6144.jpeg_Donald Trump und Wla
(Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Krem)

US-Präsident Trump zeigt sich offen für ein Treffen mit Kremlchef Putin in China im November. Moskau betont, dass es dabei vor allem auch um nukleare Abrüstung gehen sollte.

Russland will bei einem möglichen Treffen von Kremlchef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump im November in China vor allem über Fragen der nuklearen Abrüstung in der Welt sprechen. Moskau habe immer wieder auf verschiedenen Ebenen die Notwendigkeit einer dringenden Wiederaufnahme des Dialogs zu Fragen der strategischen Stabilität und atomaren Abrüstung betont, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Agentur Interfax zufolge.

Russland strebt ein solches Treffen am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im chinesischen Shenzhen im November an. China bestätigte die Pläne für ein solches Treffen nicht.

Putin hat mehrfach Verhandlungen zur atomaren Abrüstung vorgeschlagen. Trump ging nun darauf ein und sagte, dass er zu einem Dreiertreffen beim Apec-Gipfel in Shenzhen bereit sei. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping könnte als Gipfelgastgeber teilnehmen. Ein Treffen der drei größten Atommächte zur nuklearen Abrüstung sei "eine sehr gute Sache für die Welt", die er jederzeit angehen würde, sagte Trump.

Nach dem Ausstieg der beiden größten Atommächte Russland und USA aus Abrüstungsabkommen fehle eine vertragliche Rechtsgrundlage in diesem Bereich, erklärte Peskow. "Zum ersten Mal seit langer Zeit steht die Welt ohne diese vertragliche Rechtsgrundlage da. Das ist äußerst gefährlich, und wir müssen rechtzeitig mit den Verhandlungen beginnen", sagte er. Es handle sich um einen langwierigen Verhandlungsprozess.

Trump will auch China einbinden in ein mögliches Abkommen. Putin wiederum hatte darauf hingewiesen, dass außerdem die Atommächte Großbritannien und Frankreich sich beteiligen sollten.

Quelle: ntv.de, dpa

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