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Treffen beim G7-GipfelMeloni und Trump suchen nach Spannungen das klärende Gespräch

16.06.2026, 13:31 Uhr
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(Foto: picture alliance / ROPI)

Nach den jüngsten Spannungen zwischen Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und US-Präsident Donald Trump haben sich beide am Rande des G7-Gipfels in Évian um Beschwichtigung bemüht.

Zwischen den beiden habe es am Montagabend ein "klärendes Gespräch" gegeben, hieß es aus Rom. Genaue Details zu Gesprächsinhalten gab es zunächst nicht.

Bekannt ist nur, dass die beiden sich nicht über spezifische Streitpunkte unterhalten haben sollen. Meloni habe die "Einheit des Westens" bekräftigt, die "in dieser Zeit großer internationaler Krisen absolut notwendig" sei, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Dies sei "von beiden Seiten" bekräftigt worden.

Das Verhältnis zwischen Meloni und Trump hatte zuletzt deutlich gelitten. Der US-Präsident hatte die italienische Regierungschefin öffentlich scharf kritisiert, nachdem sie seine verbalen Angriffe auf Papst Leo XIV. als "inakzeptabel" bezeichnet hatte. Auf Meloni angesprochen sagte er damals: "Ich bin schockiert über sie. Ich dachte, sie hätte Mut. Ich habe mich geirrt."

Die rechte Politikerin präsentierte sich zuvor lange Zeit als Brückenbauerin zwischen Europa und den USA. Als einzige europäische Regierungschefin nahm sie an Trumps Amtseinführung in Washington teil. Oftmals wurde sie sogar wegen ihrer guten Kontakte zu dem Republikaner "Trump-Flüsterin" genannt.

Quelle: ntv.de, dpa

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