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Folgen des BahnausfallsNach Störung steht noch immer etwa die Hälfte der Güterzüge still

24.06.2026, 11:10 Uhr
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Nach dem bundesweiten Ausfall des Zugverkehrs fahren laut dem Verband Die Güterbahnen erst wieder etwa die Hälfte der Güterzüge.

"Güterbahnen fahren vor allem nachts, darum sind sie besonders stark von der Störung betroffen", erklärte Verbandsgeschäftsführerin Neele Wesseln am Mittwochmorgen. "Seit Mitternacht rollen zwar vereinzelt wieder Züge. Circa die Hälfte unserer Güterzüge steht aber verteilt im Land und an den Grenzen noch immer still."

Laut Wesseln ist die Lage "extrem angespannt", da Güter-, Nah- und Fernverkehr gleichzeitig auf die Weiterfahrt warteten. "Es wird Tage dauern, diesen Logistikstau abzuarbeiten", fuhr sie fort. Die Verbandsvertreterin verglich die Situation mit einem "überfüllten Restaurant: Ein einzelner Kellner soll gleichzeitig Bestellungen aufnehmen, Essen und Getränke bringen und abkassieren." Von der Bahn erwarte der Verband nun "lückenlose Aufklärung".

Eine Störung im digitalen Funknetz hatte in der Nacht den Bahnverkehr in ganz Deutschland vorübergehend zum Erliegen gebracht. Neben dem Fern- und Regionalverkehr waren auch private Bahnbetreiber sowie S-Bahnen in verschiedenen Städten betroffen.

Quelle: ntv.de, AFP

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