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ZinswendeNorwegischer Staatsfonds verbucht umgerechnet 26,44 Milliarden Euro Verlust

22.10.2026, 12:13 Uhr
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(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Der weltgrößte Staatsfonds aus Norwegen hat im dritten Quartal einen Verlust von 278 Milliarden Kronen (26,44 Milliarden Euro) verbucht.

Die Rendite auf die weltweiten Anlagen habe bei minus 0,5 Prozent gelegen, teilte der Fonds mit. "Die Rendite des Fonds war nahezu unverändert und am Ende leicht negativ", erklärte der stellvertretende Chef des Fonds, Trond Grande. Grund dafür seien gestiegene Zinsen, die zu schwächeren Ergebnissen bei den Anleihe-Investments geführt hätten.

Der Fonds investiert die Einnahmen des norwegischen Staates aus der Öl- und Gasförderung. Mit einem Vermögen von 2,3 Billionen Dollar gilt er als der größte Einzelinvestor der Welt. Rechnerisch hält der Fonds 1,5 Prozent aller weltweit börsennotierten Unternehmen.

Insgesamt ist der Fonds in rund 7100 Unternehmen sowie in Anleihen, Immobilien und Projekte für erneuerbare Energien investiert.

Quelle: ntv.de, rts

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