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Wetterphänom Küsten-El-NiñoPeru erklärt Alarmzustand

14.02.2026, 19:51 Uhr
ARCHIV-13-08-2024-Nordrhein-Westfalen-Duisburg-Ein-Gewitter-mit-dunklen-Wolken-zieht-ueber-Duisburg-auf-Aufnahme-mit-Drohne
Symbolbild. (Foto: dpa)

In Peru hat die nationale Wetterbehörde am Samstag wegen des bevorstehenden Phänomens Küsten-El-Niño für die kommenden Monate den Alarmzustand ausgerufen.

Die Behörde rechnet nach eigenen Angaben mit "mäßigen bis starken Regenfällen und überdurchschnittlichen Lufttemperaturen an der Nordküste", wo die Werte üblicherweise über 30 Grad liegen. Der Küsten-El-Niño, der Peru zuletzt im Jahr 2023 getroffen hatte, geht häufig mit Erdrutschen, Überschwemmungen, Starkregen oder Dürre einher.

Der Forschungseinrichtung Enfen zufolge dürften sich die verschärften Wetterbedingungen ab März entwickeln und bis November andauern. Ab Juli - im Winter der Südhalbkugel - wird demnach mit einer "moderaten Ausprägung" des Phänomens gerechnet. Der peruanische Wetterdienst erklärte, mit der Alarmstufe werde die Überwachung möglicher Naturkatastrophen verstärkt. Zugleich empfahl er der Regierung, Maßnahmen zur Verringerung des Katastrophenrisikos zu ergreifen und sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten.

Der Küsten-El-Niño ist eine regional begrenzte Ausprägung des globalen Wetterphänomens El Niño. El Niño tritt alle durchschnittlich alle zwei bis sieben Jahr auf und sorgt nicht nur für eine Erwärmung der Meeresoberfläche im südlichen Pazifik, sondern auch für einen kurzfristigen Anstieg der globalen Temperaturen und eine Zunahme von Wetterextremen.

Quelle: ntv.de, AFP

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