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Rheinmetall investiert in KasselRüstungskonzern baut Panzerwerk für 270 Millionen Euro aus

27.08.2026, 12:51 Uhr
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(Foto: dpa)

Rheinmetall will künftig in Nordhessen Drohnen testen, seine Fertigung von Panzern im Werk Kassel ausbauen und ein neues Logistikzentrum errichten.

Der Rüstungskonzern wolle dazu rund 270 Millionen Euro investieren, sagte Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag in Kassel. Das Land Hessen werde rund 25 Millionen Euro beisteuern, sagte Ministerpräsident Boris Rhein.

"Kassel wird das größte Panzerwerk Europas", kündigte Papperger an. Die Zahl der Beschäftigten solle von aktuell rund 2200 auf rund 3500 Menschen wachsen. Insgesamt wolle Rheinmetall die Belegschaft bis zum Jahr 2030 auf rund 70.000 Menschen ausbauen. Das Werk in Kassel spielt für den Konzern eine zentrale Rolle bei der Fertigung von Panzerfahrzeugen, hier entsteht etwa der Radpanzer Boxer. Er setze bald auf einen milliardenschweren Auftrag des Bundes für den Radpanzer, bekräftigte Papperger.

In dem "Arminius" genannten Projekt plant die Bundeswehr eine umfassende Bestellung von Radpanzern des Typs Boxer in verschiedenen Fahrzeugvarianten, die von Rheinmetall und KNDS produziert werden. In Branchenkreisen war in der Vergangenheit von bis zu 3000 Fahrzeugen die Rede. Papperger sagte, mit dem Auftrag könne das Werk in Kassel bis ins Jahr 2040 ausgelastet werden. Ein erster Auftrag der Bundeswehr könne für Rheinmetall ein Volumen von rund 12,4 Milliarden Euro haben, hatte Papperger angekündigt. Weitere Bestellungen und Service-Aufträge sollen folgen.

In Nachbarschaft des Flughafens Kassel-Calden soll zudem ein neues Logistikzentrum mit einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern entstehen, sagte Papperger. Ende 2027 soll es in Betrieb gehen. Am Standort will Rheinmetall zudem ein Testzentrum für Drohnen errichten.

Quelle: ntv.de, rts

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