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"Bauchschmerzen" bestätigtSPD-Politiker: Starke Zweifel an Sondierungsgesprächen für Linke-Koalition in Berlin

14.10.2026, 11:15 Uhr
Dirk Wiese

Der SPD-Politiker Dirk Wiese hat sich sehr kritisch zu den Sondierungsgesprächen von Linkspartei, SPD und Grünen in Berlin geäußert.

Seine "Bauchschmerzen" hätten sich bestätigt, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion am heutigen Mittwoch in Berlin. "Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die Linkspartei es nicht schafft, einen klaren Schlussstrich unter den Abgeordneten Ferhat Kocak zu ziehen", fügte er mit Blick auf den Linken-Bundestagsabgeordneten und dessen mutmaßliche Kontakte zur organisierten Kriminalität. Zudem könnten sich große Teile der Linkspartei nicht einmal hinter einer Erklärung von Linken, SPD und Grünen gegen Antisemitismus versammeln, die eigentlich nur Selbstverständlichkeiten enthalte. "Ich fand es erst mal richtig, dass man die Sondierungen jetzt unterbrochen hat", sagte er mit Blick auf eine entsprechende Erklärung von SPD und Grünen vom Dienstag. Die Linkspartei habe "erheblichste Baustellen im eigenen Laden". Wie sie damit umgehe, müsse man nun abwarten.

Wiese kritisierte aber auch, dass der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers nicht seinerseits SPD und Grüne zu einem Kaffee eingeladen habe. Vielleicht wäre dies eine Idee, sagte der SPD-Politiker in Anspielung darauf, dass CDU, SPD und Grüne die Mehrheit für eine sogenannte Kenia-Koalition in Berlin hätten.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann forderte SPD und Grüne gegenüber den TV-Sendern RTL/ntv auf, die Sondierungen mit der Linken in Berlin vollständig zu beenden.

Quelle: ntv.de, rts

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