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Burnham zu Besuch bei MerzSabotage-Abwehr: Deutschland und Großbritannien wollen bei Bekämpfung kooperieren

08.10.2026, 09:23 Uhr
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Großbritannien und Deutschland wollen am heutigen Donnerstag eine gemeinsame Partnerschaft zur Bekämpfung von Sabotage und Cyberangriffen ins Leben rufen.

Nach Angaben der britischen Regierung geht es dabei um den Informationsaustausch und die Koordinierung im Kampf gegen Bedrohungen für die kritische Infrastrukturen. Die deutschen Geheimdienste hatten erst am Montag vor der wachsenden Gefahr hybrider Bedrohungen durch Russland gewarnt. Die Festnahme des früheren BND-Chefs August Hanning und ein mutmaßliches Datenleck ins Ausland über Jahre hatten zuletzt Zweifel geschürt, ob befreundete Dienste noch vorbehaltlos vertrauliche Informationen mit ihren deutschen Partnern teilen.

Am heutigen Donnerstag kommt der britische Premierminister Andy Burnham zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin und wird mit Bundeskanzler Friedrich Merz das sogenannte Kensington-Abkommen besiegeln, das als deutsch-britischer Freundschaftsvertrag dienen soll. Ziel beider Regierungen ist es, das 2020 aus der EU ausgetretene Königreich wieder möglichst eng an die Union anzubinden.

Burnham hatte zuletzt betont, dass auch ein Wiedereintritt seines Landes in die EU eine Option sei. In der EU wird allerdings darauf verwiesen, dass es dazu zunächst eine eindeutige Stimmungslage auf der Insel geben müsse. Derzeit befürwortet eine Mehrheit der Briten eine erneute EU-Mitgliedschaft.

Quelle: ntv.de, rts

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