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Steigende ErdgaspreiseThailands Regierung kündigt Solarförderungsprogramm für Privathaushalte in Höhe von 1,3 Milliarden Euro an

26.10.2026, 16:25 Uhr
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Kleine Solaranlagen sollen nicht mehr gefördert werden.

Angesichts der stark gestiegenen Preise für Erdgas hat die Regierung in Thailand ein Solarförderungprogramm für Privathaushalte in Höhe von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro angekündigt.

Angesichts der stark gestiegenen Preise für Erdgas hat die Regierung in Thailand ein Solarförderungprogramm für Privathaushalte in Höhe von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro angekündigt. Bis zu eine Million Haushalte sollen jeweils 1300 Euro bekommen können, wie die Regierung am Montag mitteilte. Sie versprach zudem Kredite zu geringen Zinsen sowie Steuervorteile für diejenigen, die Solarpaneele an ihrem Zuhause oder auf ihrem Land errichteten.

"Heute importieren wir einen großen Teil unserer Energie, wir sind unter den größten Abnehmern weltweit", sagte Finanzminister Ekniti Nitithanprapas. Das sei "keine nachhaltige Lösung", fuhr er fort. Das Subventionsprogramm soll am Dienstag bei einer Kabinettssitzung abgesegnet werden. Kurze Zeit später solle die Förderung beantragt werden können, sagte der Minister weiter.

Die Regierung will das Solar-Programm durch ein bereits vor einer Weile verkündetes Notfall-Kreditprogramm in Höhe von umgerechnet 10,6 Milliarden Euro finanzieren. Es war aufgelegt worden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs abfedern zu helfen. In Thailand werden 60 Prozent der Elektrizität mit Erdgas erzeugt, wie aus Regierungsdaten für die Zeit von Januar bis Juli 2026 hervorgeht. 32 Prozent dieses Erdgases ist importiertes Flüssigerdgas (LNG).

Erneuerbare Energien stehen den Angaben nach nur für elf Prozent der Stromproduktion. Thailand will bis 2037 die Hälfte (51 Prozent) des inländischen Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien generieren. In der Vergangenheit kam viel Erdgas aus der Offshore-Produktion und über eine Pipeline aus Myanmar nach Thailand, doch ein Rückgang der Produktion zwang Bangkok dazu, mehr LNG zu importieren. Ein wichtiger Lieferant war Katar, doch dessen Gasinfrastruktur wurde im Iran-Krieg im Mitleidenschaft gezogen - wie auch die gesamte Energieproduktion in der Region.

Quelle: ntv.de, afp

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