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US-Antidrogenbehörde DEA US-Behörden beschlagnahmen mehr als 379 Millionen potenziell tödliche Dosen Fentanyl

21.12.2022, 12:29 Uhr
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(Foto: picture alliance / abaca)

Die US-Behörden haben in diesem Jahr nach eigenen Angaben eine derart große Menge der Droge Fentanyl beschlagnahmt, dass damit theoretisch die gesamte US-Bevölkerung getötet werden könnte. Ingesamt wurden 2022 rund 50,6 Millionen mit Fentanyl versetzte Tabletten und mehr als 4500 Kilogramm Fentanyl-Pulver beschlagnahmt, wie die US-Antidrogenbehörde DEA am Dienstag berichtete. Dies entspreche geschätzt "mehr als 379 Millionen potenziell tödlichen Dosen Fentanyl" - genug, "um alle Amerikaner zu töten". In den USA leben geschätzt 333 Millionen Menschen.

"Fentanyl ist die tödlichste Drogengefahr für dieses Land", erklärte die DEA weiter. "Es ist ein höchst süchtig machendes künstliches Opioid, das 50 Mal stärker ist als Heroin. Nur zwei Milligramm Fentanyl, die kleine Menge, die auf die Spitze eines Stiftes passt, werden als potenziell tödliche Dosis angesehen."

Fentanyl wird in den USA immer mehr zum Problem. Die US-Behörden machen die Droge für die meisten der mehr als 107.000 Drogentoten im Land zwischen Juli 2021 und Juni 2022 verantwortlich.

Quelle: ntv.de, AFP

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