Bus stürzte von der Brücke in die TiefeVenedig: Hinterbliebene von Busunglück erhalten Millionen-Entschädigung

Im Oktober 2023 starben beim Heimweg aus der Lagunenstadt 22 Menschen. Jetzt bekommen einige der Hinterbliebenen Geld für ihren Verlust.
Nach einem Busunglück mit 22 Todesopfern in Venedig haben Hinterbliebene eine Millionen-Entschädigung erhalten. Insgesamt seien von einer Versicherung an elf Familien sieben Millionen Euro ausgezahlt worden, teilte das italienische Unternehmen Giesse als deren Vertreterin mit. Die Firma kümmert sich um die außergerichtliche Begleichung von Schadensersatzansprüchen. Der Bus war im Oktober 2023 von einer vielbefahrenen Brücke in die Tiefe gestürzt.
Dabei starben auch drei deutsche Urlauber, die zuvor die Lagunenstadt besucht hatten und in einem Shuttlebus auf dem Weg zurück zu ihrem Campingplatz auf dem Festland waren. Unklar blieb, ob ihre Hinterbliebenen zum Kreis der Familien gehören, die nun entschädigt wurden, und noch weitere Fälle anhängig sind. Im Dezember hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen sieben Beschäftigte der Stadt eingestellt, denen fahrlässige Tötung zur Last gelegt worden war.