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"Für existenzsichernde Löhne"Verdi ruft zu Warnstreiks an Kinostandorten in Berlin auf - Auch Berlinale betroffen

13.02.2026, 18:03 Uhr
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Im öffentlichen Nahverkehr in Kassel drohen am Freitag Fahrtausfälle und Verspätungen - Grund ist ein Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt der kommunalen Verkehrsbetriebe.

Die Gewerkschaft Verdi hat in Berlin für Samstag zu Warnstreiks an zwei Berliner Kinostandorten aufgerufen, von denen auch das Filmfestival Berlinale betroffen ist.

Die Gewerkschaft Verdi hat in Berlin für Samstag zu Warnstreiks an zwei Berliner Kinostandorten aufgerufen, von denen auch das Filmfestival Berlinale betroffen ist. Damit will Verdi Tarifforderungen im Rahmen der laufenden Verhandlungsrunde Nachdruck verleihen, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Bestreikt werden sollen die UCI-Kinos in den Gropius-Passagen sowie die Cubix-Kinos des Konzerns Cinestar am Alexanderplatz, wo auch Berlinale-Filme gezeigt werden.

"Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein sichtbares Zeichen: Glamouröse Filmfestspiele und prekäre Arbeitsbedingungen passen nicht zusammen", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Köhn. "Während sich die Hauptstadt im Glanz der Berlinale präsentiert, kämpfen viele Kinobeschäftigte weiterhin für existenzsichernde Löhne." Am Cubix wurde auch eine Kundgebung angekündigt. Die Premierenaufführungen der Berlinale-Wettberbsfilme finden dort allerdings nicht statt.

Verdi fordert für die Kinobeschäftigten einen Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Cinestar hat nach Gewerkschaftsangaben bislang kein Angebot vorgelegt, sondern verweise auf den gesetzlichen Mindestlohn. UCI habe eine Tariferhöhung um 14 Cent angeboten, setze ab 2027 aber ebenfalls auf den Mindestlohn von dann 14,60 Euro. Weitere Streikaufrufe gab es laut Verdi in Leipzig, Frankfurt am Main und Mainz.

Quelle: ntv.de, afp

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