Wirtschaft

Delisting am Monatsende AMS fehlen bei Osram noch fast 20 Prozent

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19,7 Prozent der Osram-Papiere sind noch nicht im AMS-Besitz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der österreichische Konzern AMS sammelt mit seiner jüngsten Offerte nur weitere rund sieben Prozent der Osram-Aktien ein. Offenbar ist die Garantie-Dividende zu attraktiv. Für die hartnäckigen Anteilseigner wird jedoch der Handel der Papiere immer komplizierter.

Trotz bevorstehendem Delisting der Osram-Aktie ist das Übernahmeangebot von AMS nur für 7,2 Prozent angenommen worden. Einschließlich der parallel zum Delisting-Angebot erworbenen Aktien hält der österreichische Sensor- und Chiphersteller nun 80,3 Prozent am Münchner Lichttechnikkonzern. Damit wird es nicht so bald gelingen, die restlichen Osram-Aktionäre per Squeeze-out aus dem Unternehmen zu drängen. Das Delisting von der Frankfurter Börse soll Ende des Monats erfolgen.

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"Wir haben unser Ziel für das Delisting-Angebot, nämlich die Vereinfachung der Unternehmensstruktur, erreicht und gleichzeitig unsere Beteiligung an Osram wesentlich erhöht", sagte Alexander Everke, Chef von AMS Osram.

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Osrams Licht an der Börse soll nun bald ausgehen. De Börsennotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse werde voraussichtlich zum 30. Juni beendet, so AMS Osram. In München soll die Aktie zum 30. September vom Kurszettel verschwinden.

Mit der Beantragung des Delistings sind Osram-Aktien künftig nur noch schwer handelbar. Bislang scheint das Papier jedoch wegen der Garantiedividende von 2,57 Euro noch begehrt zu sein. Die Osram-Aktie notiert seit dem Ende der Annahmefrist am 18. Juni über dem von AMS gebotenen Stückpreis von 52,30 Euro.

Quelle: ntv.de, jwu/DJ

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