Wirtschaft

Neustart frühestens am 20. März Aida verlängert Kreuzfahrt-Pause erneut

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Mit dem Kreuzfahrtriesen der Sonne entgegen schippern? Frühestens ab Ende März ist das wieder möglich.

(Foto: picture alliance / Global Travel Images)

Die Kreuzfahrtbranche steht wegen der Corona-Krise seit vergangenem März praktisch still. In weniger als drei Wochen wollte Aida die neue Saison mit einer Fahrt um die Kanaren einläuten. Der längere Lockdown und strengere Reisebeschränkungen durchkreuzen die Pläne.

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Saison-Neustart vom 6. auf den 20. März verschoben. Hintergrund sei die Entscheidung der Bundesregierung, den Lockdown bis in den März hinein zu verlängern, teilte das Unternehmen mit. Zudem hätten viele Länder Maßnahmen ergriffen, die internationale Urlaubsreisen erheblich einschränkten. Alle betroffenen Gäste würden von der Absage und über Umbuchungsoptionen informiert. Nach derzeitiger Planung soll die "Aida Perla" die Kreuzfahrtsaison 2021 auf den Kanarischen Inseln eröffnen.

Aida Cruises hatte wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie Mitte März vergangenen Jahres die Reisesaison unterbrochen. Angedachte Alternativen wie Kurzreisen ohne Landgang in der Ostsee konnten nicht wie geplant organisiert werden. Im Oktober wurden zwei Reisen zu italienischen Zielen und im Dezember mehrere Reisen um die Kanarischen Inseln gestartet. Weitere Kanaren-Touren mussten Ende Dezember jedoch wegen massiver IT-Probleme abgesagt werden. Die durch einen Hackerangriff ausgelösten Probleme seien mittlerweile behoben, hieß es.

Ursprünglich wollte Aida die Kreuzfahrtsaison bereits Mitte Januar mit Fahrten rund um die Kanarischen Inseln beginnen. Dieser Plan musste wegen der Corona-Bestimmungen ebenfalls abgesagt werden. Für März waren Fahrten um die Kanaren, in Nordeuropa und im Mittelmeer geplant.

Nach vorläufigen Zahlen hat die US-amerikanische Aida-Mutter Carnival im Januar einen Nettoverlust für das vierte Geschäftsquartal von 1,9 Milliarden Dollar verzeichnet. Für die USA hat das Unternehmen einen Auslaufstopp bis zum 30. April beschlossen. Die Pandemie hat die Kreuzfahrtindustrie seit vergangenem März mehr oder weniger zum Stillstand und viele Anbieter in finanzielle Nöte gebracht.

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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