Wirtschaft

Neustart in Nordeuropa geplant Aida will ab September wieder kreuzfahren

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Die "Aidablu" soll am 6. September in Kiel in See stechen.

(Foto: dpa)

Weil die Genehmigungen aus Italien fehlten, fiel der geplante Neustart der Aida Cruises Anfang August ins Wasser. Nun nimmt die Kreuzfahrtreederei einen neuen Anlauf. Ab September sollen die Schiffe bei Minireisen in Nordeuropa vor Anker gehen.

Nach der kurzfristigen Absage des Saisonstarts der Kreuzfahrtreederei Aida Cruises wegen fehlender Genehmigungen der italienischen Regierung plant das Unternehmen den Neustart nun für Anfang September. Wie das zu Carnival Cruises gehörende Unternehmen in Rostock mitteilte, soll am 6. September in Kiel das Schiff "Aidablu" zu einer Kurzreise Richtung Norwegen und Dänemark ablegen.

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Weitere siebentägige Reisen seien von Hamburg aus mit der "Aidaperla" am 12., 19. und 26. September zu den norwegischen Fjorden geplant. Mit Ausnahme dieser Fahrten müsse das Unternehmen die seit Mitte März dauernde Unterbrechung der Kreuzfahrtsaison bis zum 30. September 2020 verlängern, weil noch nicht alle Reiseziele Europas sicher seien.

Ursprünglich sollten Kurzreisen ohne Landgang bereits am 5. August in Hamburg starten, später sollten Rostock und Kiel dazukommen. Diese Pläne scheiterten an den fehlenden Genehmigungen aus dem Flaggenstaat Italien. Laut Aida Cruises liegt mittlerweile die Zustimmung aus Italien für die Neustartkonzepte vor. In den kommenden Tagen will Aida Cruises die Details der italienischen Entscheidungen prüfen und die neuen Vorgaben im Sinne eines verantwortungsvollen Neustarts an Bord der Schiffe umsetzen.

Für den zunächst geplanten Neustart hatte Aida am 22. Juli mit drei Flugzeugen 750 Besatzungsmitglieder aus Asien eingeflogen. Mehrfache Corona-Tests nach der Landung ergaben inzwischen zwölf Infizierte, die in der Folge isoliert wurden.

Quelle: ntv.de, cri/dpa/DJ