Wirtschaft

Aktien der Dating-App gefragt Bumble-Chefin über Nacht Milliardärin

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Whitney Wolfe Herd war bereits an der Gründung von Tinder beteiligt.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Vor sieben Jahren gründet Whitney Wolfe Herd die Dating-App Bumble. Seit Donnerstag ist der Tinder-Rivale an der Börse gelistet und legt direkt einen fulminanten Start hin. Die 31-jährige Vorstandschefin wird quasi über Nacht zur Milliardärin.

Der Börsengang des Dating-App-Anbieters Bumble hat die Chefin des seit Donnerstag gelisteten Unternehmens zur Milliardärin gemacht. Die 31-jährige Whitney Wolfe Herd hält 21,5 Millionen Aktien, die am Freitag mit mehr als 75 Dollar je Anteilsschein schlossen. Das entspricht einer Beteiligung am Unternehmen von fast zwölf Prozent. Diese ist knapp zwei Milliarden Dollar am Markt wert.

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Die Aktien des Tinder-Rivalen sind am Donnerstag fulminant an der US-Technologiebörse Nasdaq gestartet. Die unter dem Tickerkürzel BMBL gelisteten Papiere des Betreibers der Plattformen Bumble und Badoo stießen auf starkes Anlegerinteresse - der Einstandskurs lag mit 76 US-Dollar fast 77 Prozent über dem Ausgabepreis. Insgesamt wurde das Unternehmen beim Börsengang mit rund 8,2 Milliarden Dollar bewertet.

Die Bumble-App wurde 2014 von Herd gestartet, die bereits zu den Mitgründern des großen Konkurrenten Tinder zählte und nun als bislang jüngste Vorstandschefin ein größeres US-Unternehmen an die Börse führte. Als Besonderheit von Bumble gilt, dass Frauen dort den ersten Schritt beim Dating machen. In den neun Monaten bis Ende September 2020 machte die Firma einen Nettoverlust von 28 Millionen Dollar.

Trotz der roten Zahlen war die Nachfrage nach den Aktien vor dem Börsengang so hoch, dass Bumble statt der ursprünglich geplanten Ausgabe von 35 Millionen Aktien letztlich 50 Millionen Papiere anbot. Zudem wurde der Ausgabepreis von zunächst 30 auf 43 Dollar je Aktie angehoben. Bumble wollte mit dem Börsengang rund zwei Milliarden Dollar einnehmen und damit das weitere Wachstum finanzieren und dem Kontrahenten Tinder Marktanteile abjagen.

Quelle: ntv.de, jpe/rts/dpa

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