Wirtschaft

Gasspeicher bei 70 Prozent Bund: Energieversorgung ist gesichert

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Gasspeicher im Hafen von Gelsenkirchen.

(Foto: imago/Westend61)

Keinen akuten Handlungsbedarf sieht die Bundesregierung unter Noch-Kanzlerin Merkel angesichts gestiegener Energiepreise. Nationale Maßnahmen seien Sache der neuen Regierung, so Regierungssprecher Seibert. Die Versorgung Deutschlands sei gesichert - allerdings beobachte man die Lage "sehr genau".

Die amtierende Bundesregierung sieht derzeit keinen Entscheidungsbedarf für Entlastungsschritte angesichts der steigenden Gas- und Energiepreise. Etwaige nationale Maßnahmen müsse eine neue Regierung prüfen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Man habe über das Thema aber im Bundeskabinett gesprochen und beobachte die Lage sehr genau. Die Versorgung Deutschlands sei jedenfalls gesichert, fügte er hinzu.

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Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums nannte einen Füllstand der Gasspeicher von 70,7 Prozent, der Regierungssprecher für die EU von 77 Prozent. Die Sprecherin verwies darauf, dass es für den Anstieg der Gaspreise weltweit verschiedene Gründe gebe. Dazu gehöre etwa die anziehende Weltkonjunktur mit einer sehr starken Gasnachfrage nach der Corona-Pandemie.

Angesprochen auf die Forderung von Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock, der Gaspipeline Nord Stream 2 keine Betriebserlaubnis zu erteilen, verwies die Sprecherin darauf, dass die Bundesnetzagentur innerhalb von vier Monaten eine Entscheidung treffen werde. Es gebe eine viermonatige Frist, die seit dem 8. September laufe, als die Netzagentur die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen festgestellt habe. Es gebe bereits Aufforderungen an den russischen Konzern Gazprom, Fragen etwa zur von der EU vorgeschriebenen Trennung von Netz und Betrieb zu beantworten.

Quelle: ntv.de, kst/rts

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