Wirtschaft
Burger-King liefert bereits seit 2015 in 60 deutsche Städte.
Burger-King liefert bereits seit 2015 in 60 deutsche Städte.(Foto: REUTERS)
Montag, 06. Februar 2017

Test in neun deutschen Städten: Burger King liefert mit Lieferando aus

Die Fastfood-Kette Burger King hat sich für den Ausbau ihres Lieferservice einen weiteren Partner an Bord geholt. In Zukunft sollen Hungrige auch über den Online-Bestelldienst Lieferando ordern können. Zunächst jedoch nur in neun deutschen Städten.

Kunden der Fastfoodkette Burger King können in neun Städten Hamburger, Pommes & Co. nun auch beim Online-Bestelldienst Lieferando ordern. Beliefert werden Hungrige, zu denen die Fahrzeit maximal acht Minuten dauert, wie beide Unternehmen mitteilten. Die Auslieferung selbst wickelt Burger King weiter mit eigenen Mitarbeitern ab.

Die Fastfoodkette hatte 2015 einen eigenen Lieferdienst gestartet und wird bereits in 60 deutschen Städten angeboten. Bis Ende des Jahres sollen deutschlandweit 200 Burger-King-Restaurants Essen auch nach Hause liefern, dadurch sollen rund 1000 zusätzliche Jobs bei dem Fast-Food-Anbieter entstehen.

Pilotversuch in neun deutschen Städten

Die Zusammenarbeit mit Lieferando ist zunächst ein Test. Bestellen können Kunden ihre Burger in den Städten München, Mannheim, Dresden, Gera, Neu-Ulm, Wuppertal, Sindelfingen, Böblingen und Göttingen. Sollte der Pilotversuch gut angenommen werden, werde Lieferando das Angebot im Frühjahr weiter ausbauen, erklärte das Unternehmen.

Lieferando gehört zur Takeaway-Gruppe, die nach eigenen Angaben monatlich mehrere Millionen Bestellungen in zahlreichen Ländern Europas verzeichnet. Bisher hatte Burger King für den technischen Service mit Lieferheld und Pizza.de zusammengearbeitet, diese Kooperationen bleiben bestehen, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

Lieferando ist eine Tochter des niederländischen, börsennotierten Online-Essensanbieters Takeaway.com. Auch der deutlich größere Konkurrent McDonald's testet die Essenslieferung nach Hause und setzt dafür auf die Bringdienste Deliveroo und Foodora.

Quelle: n-tv.de