Wirtschaft

Podcast "So techt Deutschland" Digitale Patientenakte? Schon 15 Jahre alt ...

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Stefan Adolf arbeitet als "Developer Ambassador" bei der Digitalagentur Turbine Kreuzberg.

(Foto: Stefan Adolf)

Seit 1996 wird in Deutschland an der digitalen Patientenakte gearbeitet. 25 Jahre später ist sie endlich da, aber es gibt Kritik. Denn die technologische Grundlage sei 15 Jahre alt, moniert Stefan Adolf von der Digitalagentur Turbine Kreuzberg er der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland".

Er nennt sich selbst "Developer Ambassador". Ein "Wortgespenst", das Stefan Adolf und sein Chef während einer U-Bahn-Fahrt erfunden haben. Er sei ein Botschafter, der Informationen aus und in das Unternehmen trägt, versucht Stefan Adolf seine Aufgabe näherzubringen. "Ich bin sowohl Entwickler als auch Kommunikator."

Aktuell beschäftigt er sich unter anderem mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens und insbesondere der digitalen Patientenakte, auf die Versicherte neuerdings einen Anspruch haben. Bisher dürften eher wenige Menschen die neuen Möglichkeiten nutzen. Federführend ist ein Gemeinschaftsunternehmen des deutschen Gesundheitssystems: "Die Gematik ist vom Staat beauftragt, die Telematik-Infrastruktur hinter der Patientenakte aufzubauen", erklärt Stefan Adolf im ntv-Podcast "So techt Deutschland".

Die Grundlagen dafür wurden bereit vor vielen Jahren gelegt und entsprechen nicht mehr den heutigen Maßstäben. "Wir sagen: Ihr setzt im Prinzip eine Patientenaktie mit Technologie um, die über 15 Jahre alt ist", kritisiert Adolf. Das System steht jedoch im Sozialgesetzbuch. Es nachträglich zu ändern, sei nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstelle.

Stefan Adolf und sein Team wollen es dennoch versuchen. Wie sie das schaffen wollen und welche Probleme beim digitalen Impfpass auf Deutschland zukommen, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

Quelle: ntv.de

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