Wirtschaft

Milliardenprogramm des Bundes Erste Gelder der Dezemberhilfe fließen

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Unternehmen und Selbstständige, die wegen des Lockdowns schließen mussten, können die Hilfen beantragen.

(Foto: dpa)

Unternehmen und Selbstständige, die im Dezember wegen des Lockdowns schließen mussten, bekommen nun erste Gelder ausgezahlt. Firmen können mit bis zu 50.000, Soloselbstständige mit bis zu 5.000 Euro rechnen.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat mit der Auszahlung von Abschlagszahlungen für die Corona-Dezemberhilfen begonnen. Es handelt sich um Vorschüsse auf spätere Zuschüsse für betroffene Firmen und Selbstständige. Wirtschaftsverbände hatten wiederholt Kritik an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen geäußert.

Unternehmen bekommen Abschlagszahlungen in Höhe von 50.000 Euro, Soloselbstständige von bis zu 5.000 Euro. Die Bundesregierung hatte die milliardenschweren Hilfen für Unternehmen etwa aus der Gastronomie beschlossen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen des Teil-Lockdowns seit Anfang November dichtmachen mussten. Mit der Verlängerung und Ausweitung der Schließungen im Dezember wurden auch die Hilfen verlängert.

Erstattet werden Umsatzausfälle von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei der Überbrückungshilfe III, die Fördermonate ab Januar erfasst, werden betriebliche Fixkosten wie Mieten und Pachten erstattet. Der Bund hatte dies auch mit den immensen Kosten für die November- und Dezemberhilfen begründet.

Bundesweite Plattform

Der Höchstbetrag für die Überbrückungshilfe III wurde aber von 200.000 Euro auf 500.000 Euro erhöht. Dieser maximale Zuschuss ist geplant für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen.

Die Antragstellung erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform der Überbrückungshilfe. Dort können Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte die Anträge für die Unternehmen einreichen. Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem Elster-Zertifikat direkt stellen.

Quelle: ntv.de, mli/dpa/DJ

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