Wirtschaft

Pandemie verzögert Aufschwung Experten senken Wachstumsprognose

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(Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser)

Die anhaltende Corona-Pandemie und die Auswirkungen der dritten Welle bremsen die Erholung der Wirtschaft spürbar. In der Folge erwarten Experten nun ein deutlich geringeres Wachstum. Optimistischer blicken sie indes auf das nächste Jahr.

Die führenden Institute haben Insidern zufolge ihre Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft deutlich gesenkt. Sie rechnen für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 3,7 Prozent, sagten mehrere Insider. Im vergangenen Herbst waren sie noch von 4,7 Prozent ausgegangen, doch dürfte Europas größte Volkswirtschaft wegen der anhaltenden Corona-Beschränkungen schwächer als erwartet ins Jahr gestartet sein.

Die Pandemie verzögere den Aufschwung, heißt es in dem Gutachten. Für 2022 wurde die Prognose dagegen kräftig angehoben, und zwar von 2,7 auf 3,9 Prozent. Dann soll der private Konsum das Wachstum spürbar anschieben. Im vergangenen Jahr war das BIP wegen der Corona-Krise um 4,9 Prozent eingebrochen.

Die Gemeinschaftsdiagnose soll am morgigen Donnerstag offiziell vorgestellt werden. Sie dient der Bundesregierung als Basis für ihre eigenen Projektionen, die wiederum die Grundlage für die Steuerschätzung bilden. Sie geht bislang von einem Plus von drei Prozent im laufenden Jahr aus. Erarbeitet wird das Gutachten federführend vom RWI in Essen, vom DIW in Berlin, vom Ifo-Institut in München, vom IfW in Kiel und vom IWH in Halle.

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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