Wirtschaft

Reaktion auf Coronavirus-Regeln Flixbusse fahren erst mal nicht mehr

130884957.jpg

Alle Flixbus-Verbindungen werden vorerst auf Eis gelegt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die von der Bundesregierung beschlossenen Leitlinien im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus treffen auch den Busreiseverkehr. Anbieter Flixbus reagiert und kündigt an, ab Mitternacht den Betrieb vorerst einzustellen. Was mit gebuchten Tickets passiert, ist bereits geklärt.

Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf Weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Mitternacht ein. Flixbus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020, 24 Uhr, aussetzen, teilte das Unternehmen in München mit.

Das Unternehmen verwies auf die von Bund und Ländern beschlossenen "Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland". Diese beträfen auch den Busreiseverkehr. "Flixbus folgt den Anweisungen der Bundesregierung selbstverständlich."

Betroffene Fahrgäste würden informiert und erhielten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene E-Mail-Adresse. Flixbus verbindet aktuell nach eigenen Angaben mehr als 2500 Ziele in 32 Ländern.

Auch das Fernbusunternehmen BlaBlaBus gab bekannt, den Betrieb ab Mittwochmorgen einzustellen. "BlaBlaBus setzt aufgrund der aktuellen Situation alle innerdeutschen und internationalen Linien mit Wirkung ab dem 18. März um 7:00 Uhr aus", teilte das Unternehmen mit. "Danach wird bis auf Weiteres kein BlaBlaBus mehr verkehren."

Der Mitfahrdienst BlaBlaCar, über den Kunden Mitfahrgelegenheiten bilden können, bleibt davon unberührt. Die BlaBlaCar-Plattform werde "weiterhin für diejenigen zur Verfügung stehen, die unbedingt reisen müssen", hieß es.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa