Wirtschaft

Viel Power, wenig Verbrauch Infineon tüftelt an Klima-Chips

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Infineon setzt für die Zukunft nicht auf rote, sondern "grüne" Mikrochips.

(Foto: REUTERS)

Andreas Urschitz versucht mit Infineon die Quadratur des Kreises: Das Klima schützen und gleichzeitig den energieintensiven, technologischen Wandel vorantreiben. Deshalb setzt der Halbleiterhersteller auf umweltschonende Chips, wie Urschitz bei "So techt Deutschland" erzählt.

Andreas Urschitz ist noch Student, als er bei Infineon anfängt. An seinem ersten Tag ist es wie der Eintritt in eine andere Welt. Er blickt durch ein Fenster, "sieht so gelbe Lichter und Menschen, die maskiert in Reinraumanzügen runde Scheiben von einer Maschine zur anderen getragen haben" - Siliziumwafer, wie er später erfährt. Und die Grundlage für den Bau von Chips.

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Andreas Urschitz setzt auf Effizienz.

(Foto: Infineon)

Heute ist Urschitz bei dem weltbekannten Halbleiterhersteller verantwortlich für den Bereich "Power & Sensor Systems". Was heißt das genau? Eine Frage, die ihm auch seine Oma schon das ein oder andere Mal gestellt hat, wie er im ntv-Podcast "So techt Deutschland" erzählt. Seine Antwort ist, dass er an Mikrochips arbeitet, die dabei helfen, dass zum Beispiel ein Handy "sehr verlustarm und energiesparend" geladen werden kann.

"Sehr gut aufgestellt"

Außerdem überlegt Urschitz nach eigenen Angaben, wie "Mikrochips von morgen und übermorgen aussehen können". Das sei ein wichtiger Punkt, denn die Technologie, für die auch Infineon als größter Halbleiterhersteller Deutschlands steht, soll zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen. Und kann es auch, davon ist Urschitz überzeugt.

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"Wir sind bei Klimaschutztechnologien, speziell im Bereich der Mikroelektronik, wirklich sehr gut aufgestellt", berichtet der Infineon-Manager und fügt hinzu: "Wir sind Weltmarktführer mit über 20 Prozent Marktanteil bei Energy-Efficiency-Chips."

Was das genau beim Kampf gegen den Klimawandel bringt, welche Rolle der Standort Deutschland in der Chipindustrie hat und wie es mit den Lieferproblemen weitergeht, erzählt Andreas Urschitz in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

So techt Deutschland

In "So techt Deutschland" haken die ntv-Moderatoren Frauke Holzmeier und Andreas Laukat bei Gründern, Investoren, Politikern und Unternehmern nach, wie es um den Technologie-Standort Deutschland bestellt ist. Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts, und Spotify. Auch bei Amazon Music und Google Podcast werden Sie fündig.

Quelle: ntv.de, chr

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