Wirtschaft

Eingeschränkte Genehmigung Huawei darf vorerst mit US-Firmen handeln

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Huawei kann wohl seinen Handel fortsetzen - vorerst.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Die Handelsgenehmigung der US-Regierung für Huawei soll Insidern zufolge für knapp zwei Wochen verlängert werden. Somit könnte das chinesische Unternehmen noch einige Tage länger mit US-Firmen handeln. Doch die Spionage-Vorwürfe stehen immer noch im Raum.

Die USA wollen Insidern zufolge amerikanischen Firmen Geschäfte mit dem chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei vorerst weiter eingeschränkt erlauben. Die USA würden den Schritt am Montag bekannt geben, dem Tag, an dem die bisherige Erlaubnis auslaufe, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings würde es nur eine Verlängerung von zwei Wochen geben.

Zuletzt hatte Handelsminister Wilbur Ross im August die "temporäre Generallizenz" um 90 Tage verlängert. Damit konnte das chinesische Unternehmen weiter Zulieferprodukte aus den Vereinigten Staaten kaufen, um seine Kunden zu bedienen. Hintergrund der beschränkten Handelsströme ist der von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Handelsstreit mit China.

In Bezug auf Huawei befürchtet die US-Regierung, dass die Chinesen ihre Technik für mögliche Spionage nutzen könnten. Der Konzern weist die Vorwürfe allerdings zurück. Bereits seit Monaten tobt zwischen den beiden Staaten der Handelsstreit, in dem immer wieder Zölle und Gegenzölle erhoben worden sind. Mitte Oktober hatte Donald Trump zumindest eine Teileinigung mit den Chinesen verkündet.

Quelle: n-tv.de, sgu/rts