Wirtschaft

Hoffnung für Chinas Wirtschaft IWF sieht Anzeichen von Normalisierung

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Während Tausende Chinesen noch in Quarantäne sitzen, haben viele Werke die Produktion wieder aufgenommen.

(Foto: imago images/Xinhua)

China ist auf einem guten Weg, das Coronavirus zu besiegen. Zuletzt gab es keine Neuinfektionen mehr in dem Land. Und auch bei der Wirtschaft wird ein Silberstreifen am Horizont erkennbar.

Chinas Wirtschaft zeigt nach dem Schock der Corona-Krise dem Internationalen Währungsfonds zufolge Anzeichen einer Normalisierung, trotz weiter bestehender Risiken. Die meisten größeren Unternehmen hätten ihren Betrieb wieder aufgenommen und viele Mitarbeiter seien an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt, erklärte der IWF. Allerdings könnten die Infektionen wieder zunehmen, wenn der inländische und internationale Reiseverkehr wieder aufgenommen werde. Auch könnte der Virus-Ausbruch in anderen Ländern und die Turbulenzen an den Finanzmärkten die Geschäfte der chinesischen Exporteure erschweren.

Der wirtschaftliche Abschwung im ersten Quartal in China werde erheblich sein und auch über das gesamte Jahr tiefe Spuren hinterlassen, erklärte der IWF. Dabei verwies er auf sehr schwache Daten von der chinesischen Industrieproduktion und vom Einzelhandel im Januar und Februar. Ausdrückliches Lob gab es für die Reaktion der Volksrepublik auf den Virus-Ausbruch. China zeige, dass die richtige Politik einen Unterschied bei der Bekämpfung der Krankheit und der Milderung ihrer Auswirkungen mache, wenn auch mit harten wirtschaftlichen Einschnitten. Die Führung in Peking müsse daher bereit sein, falls nötig Wachstum und finanzielle Stabilität weiter zu unterstützen und sich international abzustimmen.

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China meldete am Samstag den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland. Allerdings nahm die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41 auf 269 zu, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen in China auf 81.008. Die Zahl der Todesfälle legte um sieben auf 3255 zu. Alle neuen Todesfälle seien in der Provinz Hubei registriert worden, dem Zentrum des Virus-Ausbruchs in China und dem Ausgangsort der globalen Epidemie.

Quelle: ntv.de, ino/rts