Wirtschaft
Dienstag, 30. März 2010

Von wegen süß-sauer: Joyous spritziges Börsendebüt

Der bisher kleinste Börsengang in diesem Jahr überrascht den Markt. Joyou aus China wartet mit Kursen auf, die zum Teil deutlich über dem Ausgabepreis liegen.

Die Glocke mit Schwung geläutet: Joyou stellt Armaturen her und ist jetzt auch in Deutschland gelistet.
Die Glocke mit Schwung geläutet: Joyou stellt Armaturen her und ist jetzt auch in Deutschland gelistet.(Foto: picture alliance / dpa)

Der chinesische Armaturenhersteller Joyou ist bei seinem Börsendebüt mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Die Titel begannen mit einem Kurs von 14,75 Euro und damit 1,75 Euro über dem Ausgabepreis in den Handel. Das Unternehmen hatte die Aktien für den Börsengang zu 13 Euro und damit am unteren Ende der von 12,50 bis 17 Euro reichenden Zeichnungsspanne ausgegeben. Das Tageshoch wurde bei 15,09 Euro markiert. Zum Handelsende notierten die Titel bei 14,60 Euro.

Joyou ist mit einem Emissionserlös von rund 105 Mio. Euro der bisher kleinste Neuzugang an der Frankfurter Börse in diesem Jahr. Ende März waren erstmals seit Monaten wieder mehrere neue Namen auf den Kurszetteln aufgetaucht. Dabei standen vor allem KDG und Brenntag im Scheinwerferlicht, weil Experten hoffen, dass beide Börsengänge angesichts ihrer Größe Signalwirkung auf andere Unternehmen haben.

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Quelle: n-tv.de