Wirtschaft

Mit 18 Jahren reicher als Trump Jüngster Milliardär der Welt ist Deutscher

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Der 18-jährige dm-Erbe Kevin David Lehmann besitzt rund 2,8 Milliarden Euro.

(Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser)

Zu seinem 18. Geburtstag bekommt Kevin David Lehmann ein großzügiges Geschenk: 50 Prozent der Anteile der größten Drogeriekette Europas. Auf einen Schlag wird er zum jüngsten Multimilliardär der Welt und stößt damit Influencerin Kylie Jenner vom Thron.

Der 18-jährige Kevin David Lehmann ist jüngster Milliardär der Welt. Das Vermögen des Deutschen wird laut aktuellem "Forbes"-Ranking auf 3,3 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro) geschätzt. Damit ist er reicher als beispielsweise Donald Trump. Medien wie "Business Insider" beißen sich nun die Zähne aus bei dem Versuch, den superreichen "Teenager from Germany" sprechen zu können, denn der hält sich wie schon sein Vater bedeckt.

Das macht er anders als seine Vorgängerin, die die Liste der jüngsten Milliardäre noch letztes Jahr anführte: Social-Media-Star und Unternehmerin Kylie Jenner. Im Gegensatz zu der 23-jährigen Influencerin ist Lehmann ein Unsichtbarer: Kein Social-Media-Profil, nicht mal "Forbes" konnte ein Foto von ihm auftreiben.

Lehmann ist einer von "nur einer Handvoll Milliardären", die sich schon als Teenager in die Reihe der Superreichen eingliedern konnten, wie "Forbes" berichtet. Eine Überraschung dürfte dies allerdings für niemanden sein: Sein Vater, Günther Lehmann, hatte dem Sohn seine Anteile an der Drogeriemarke dm bereits übertragen, als dieser 14 Jahre alt war. Bis zu seiner Volljährigkeit wurde das Vermögen von einem Treuhänder verwaltet - im September 2020 feierte Kevin David Lehmann nun aber seinen 18. Geburtstag.

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Auch auf den Plätzen zwei bis vier in der "Forbes"-Liste der jüngsten Milliardäre sind Erben von Großunternehmen zu finden. Austin Russel, der reichste Selfmade-Milliardär des Rankings, belegt den fünften Platz. Der 26-jährige US-Amerikaner ist Gründer von Luminar Technologies, eines Unternehmens, das Sensoren und Software für das autonome Fahren entwickelt.

Über Lehmann oder seinen Vater ist wenig bekannt. Beide sind nicht aktiv in die Firmengeschäfte involviert, hieß es 2017 in einem Bericht der "Wirtschaftswoche". 1974 hatte Günther Lehmann 50 Prozent der Anteile der Drogeriemarktkette erworben. Damals eröffnete Gründer Götz Werner gerade seine zweite Filiale, zur Expansion fehlte ihm vorerst noch Geld. Lehmann, der damals Gesellschafter des Karlsruher Lebensmittelfilialisten Pfannkuch war, stieg als Geldgeber ein. Heute ist dm mit rund 3700 Filialen und 62.000 Mitarbeitern der größte Drogeriekonzern Europas.

Quelle: ntv.de, uzh/spot

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