Wirtschaft

Bewerbung um Fördermittel Konsortien wollen Batteriezellfabrik bauen

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Parkplatz für Elektrofahrzeuge an der Münchner Freiheit. (Archiv)

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine eigene Batteriezellenfabrik gilt für die deutsche Industrie im Wettbewerb mit China als wegweisend. Jetzt haben sich namhafte Unternehmen wie BASF, VW und BMW um staatliche Förderung für den Bau beworben. Für alle anderen bleibt nicht mehr viel Zeit.

Die ersten sechs Unternehmenskonsortien haben sich um staatliche Förderung für den Bau einer eigenen Batteriezellfabrik in Deutschland beworben. Sechs Anträge gingen bisher beim Bundeswirtschaftsministerium ein, wie ein Sprecher mitteilt. Die Antragsfrist endet am Freitag. Unter den Antragsstellern befinden sich nach Informationen des "Handelsblatts" aus Industriekreisen bekannte Namen wie BASF, VW, PSA, BMW und Northvolt.

VW Vorzüge
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Die Konsortien müssen einige Auflagen erfüllen, um Fördermittel zu erhalten. Die Antragsunterlagen seien teilweise noch lückenhaft, sagte ein Ministeriumssprecher dem Blatt. So umfasse einer der Anträge lediglich drei Seiten. Andere Anträge dagegen sähen bereits schon sehr gut aus.

Die Fördergelder sollen aus dem Energie- und Klimafonds der Regierung kommen. Laut Wirtschaftsministerium können die Unternehmen "bis zur ersten gewerblichen Nutzung" gefördert werden.

Altmaier verspricht Förderung mit bis zu einer Milliarde Euro

BASF
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Die neue Fabrik soll Batteriezellen mit "exzellenten Leistungsdaten" nachhaltig und umweltverträglich produzieren und sich durch einen hohen Innovationsgehalt auszeichnen. Das Ministerium schreibt also einen erheblichen Anteil an Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor.

Die staatliche Förderung ist dann EU-konform, wenn sich die Batteriezellfertigung positiv auf den Binnenmarkt und die europäische Gesellschaft auswirkt. Es können sich deshalb auch nur Arbeitsgemeinschaften von Unternehmen aus "mindestens zwei Mitgliedsstaaten der EU" bewerben.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Die Technologie ist besonders für die Elektroauto-Produktion wichtig. Derzeit werden viele deutsche Autobauer von chinesischen Unternehmen beliefert. Der chinesische Hersteller CATL baut in Erfurt aktuell eine große Fabrik.

Quelle: n-tv.de, psc/afp

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