Wirtschaft

Tiefer Griff in die Luxustasche LVMH verleibt sich Edel-Juwelier Tiffany ein

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Der Juwelier Tiffany ist weltweit bekannt durch den Hollywoodfilm "Frühstück bei Tiffany" mit Audrey Hepburn.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Der Luxusgütermarkt ist um einen Milliardendeal reicher: Der französische Konzern LVMH greift nach dem berühmten US-Juwelier Tiffany und wagt somit den größten Deal seiner Geschichte.

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH kauft den legendären US-Juwelier Tiffany. Der Preis liege bei 14,7 Milliarden Euro (etwa 16,2 Milliarden US-Dollar), teilten beide Unternehmen mit. Es ist der größte Kauf in der Geschichte von LVMH, Konzern um die Taschen- und Schmuckmarke Louis Vuitton. Ende Oktober hatten beide Unternehmen bereits "vorläufige Gespräche" bestätigt.

Nun sei ein "endgültiger Vertrag" geschlossen worden. Die Aktionäre von Tiffany sollen 135 Dollar pro Anteilsschein bekommen. Damit wird der Juwelier, bekannt aus dem Film "Frühstück bei Tiffany" mit Audrey Hepburn, mit dem genannten Kaufpreis von rund 16 Milliarden Dollar bewertet.

Die Transaktion wird voraussichtlich Mitte 2020 abgeschlossen, sie unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der Zustimmung der Aktionäre von Tiffany und den Genehmigungen durch die zuständigen Behörden. Das Board von Tiffany empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Gebots.

Der französische Konzern LVMH ist in Bereichen wie Mode, Kosmetika, Parfum und Spirituosen aktiv. Zum Unternehmen gehören auch die bekannten Champagnermarken Veuve Clicquot und Moët & Chandon.

Quelle: ntv.de, cri/DJ/AFP