Wirtschaft

Gebot mit Thomas Cook und Condor Lauda bietet weiterhin für Niki-Airline

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Will seine alte Fluggesellschaft zurück - Niki Lauda.

(Foto: imago/Pixsell)

Nach der Insolvenz von Air Berlin steht die Tochterfluggesellschaft Niki weiterhin zur Disposition. Unternehmensgründer Niki Lauda will seine Airline zurück und setzt dabei auf operative Partner. Ein neues Service-Konzept habe er auch schon.

Im Bieterkampf um die insolvente Fluglinie Niki arbeitet der Firmengründer und frühere Formel-1-Rennfahrer Niki Lauda weiter mit dem Reisekonzern Thomas Cook und dessen Flugtochter Condor zusammen. "Ich brauche einen operativen Partner, um im März fliegen zu können", sagte Lauda der österreichischen Zeitung "Kurier".

In Verhandlungen mit der Lufthansa habe sich Lauda bereits 15 Flugzeuge gesichert, um bei einem Zuschlag im März den Flugbetrieb aufnehmen zu können, sagte Lauda in einem auf der "Kurier"-Website veröffentlichten Interview. Thomas Cook und Condor brauche Lauda beispielsweise für die Crewplanung und den Vertrieb. "Das muss alles gelöst sein, sollten wir den Zuschlag bekommen."

Hauptstandort soll im Fall eines Zuschlags wieder Wien werden, auch wenn ein Großteil der Slots vorerst in Deutschland liegen werden. Auszeichnen soll sich die neue Niki-Airline durch Service. "Heute ist es noch einfacher, sich zu unterscheiden, denn die Economy-Passagiere bekommen gar nichts mehr. Wir müssen die Passagiere anders von A nach B transportieren als die Konkurrenz. Gewinnen kann man nur durch Unterscheidung und ein besseres Produkt", sagte Lauda.

Der deutsche Insolvenzverwalter der Air-Berlin-Tochter Niki will mit seiner österreichischen Kollegin zusammen den Verkauf der Fluggesellschaft über die Bühne bringen. Bisherige und neue Bieter könnten bis Freitag Angebote einreichen, teilten Lucas Flöther und Ulla Reisch mit. Der irische Billigflieger Ryanair hatte bereits angekündigt, seinen Hut für Niki in den Ring zu werfen. In einem ersten Verkaufsverfahren hatte die Luftfahrtholding International Airline Group für ihre Billigflugtochter Vueling den Zuschlag erhalten.

Quelle: n-tv.de, mba/rts

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